Pascal Landolt verlässt die Techgarage und wechselt als PR Manager zu Huawei

Huawei-London-Unfinished-Symphony Pascal Landolt

Beim «Techgarage Blog» stehen personelle Veränderungen an: Ich verlasse den Blog nach gut einem Jahr als Mitgründer und Redaktor. Das kommt sehr kurzfristig – auch für mich. Aber manchmal klopft eine Chance an die Tür, die zu gut ist, um sie verstreichen zu lassen.

Und so gebe ich meinen Platz am Redaktions-Pult von Techgarage ab, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich werde ab sofort bei Huawei„>Huawei Schweiz Manager für Public Relations, auch «PR Manager» genannt. Ein Schritt, auf den ich mich unglaublich freue.

Neue Perspektive, gleiche Passion: Von Presse zu Public Relations

Denn auch hier werde ich meine grösste Passion leben können: Menschen die Vorzüge von modernster Technologie und globaler Vernetzung näher zu bringen. Denn ich bin überzeugt, dass Technologie das Werkzeug ist, das Menschen befähigt, Dinge zu tun, die sie sich gar nie hätten vorstellen können.

Ich freue mich riesig darauf, bei Huawei mitzuprägen, wie der multinationale TechnologieKonzern in der Schweiz wahrgenommen wird. Für mich als überzeugten Anhänger von Technologie und ausgebildeten Sinologen (Chinawissenschaftler) kann ich mir kaum ein besseres Umfeld für meinen künftigen Werdegang vorstellen.

Ein Jahr bei Techgarage – Erinnerungen für ein Leben

Mein Jahr bei Techgarage hat sich viel länger angefühlt, als bloss ein gutes Dutzend Monate. Denn ich durfte mit dem noch jungen, aber schnell gereiften Blog in einem Jahr so viel erleben, wie andere während einer gesamten Karriere kaum zu träumen wagen:

Ich war dabei, als Huawei in China mit Hongmeng / Harmony OS ein komplett neues Betriebssystem aus der Taufe hob.

Ich bin den Elektroauto-Bestseller «Tesla Model 3» auf dem zentimeterdicken Eis der finnischen Meeresbucht testgefahren.

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Tesla fahren auf Schnee und Eis? Ein Tag im Leben eines «Techgarage»-Redaktors.


Ich durfte in die Virtuelle Realität abtauchen und mit Hilfe des Google Assistenten die schönsten Ecken von Mallorca entdecken. Und ich war dabei, als Komponist Hans Zimmer beim «Starmus Festival» in Zürich mit Astronauten und «Queen»-Musikern auf der Bühne stand und ein Konzert der Extraklasse gab.

Ich habe am Digital Festival in Zürich viel über den chinesischen Online-Markt gelernt, bei Google einiges über Webseiten-Optimierung erfahren und jüngst sogar in Valencia «Mario Kart» auf dem brandneuen «Honda e»-Elektroauto gespielt.

Und ich habe mit Samsung mitgelitten, als das neuartige, faltbare Galaxy Fold etwas verfrüht auf den Markt gebracht wurde – nur um sofort wieder zurückgepfiffen und nochmal gründlich überarbeitet zu werden.

Kurz: Es war ein unglaubliches Jahr, während dem ich viel erleben und noch mehr tollen Menschen begegnen durfte. Ich werde Techgarage immer dankbar sein für all die Erfahrungen, die ich in dieser kurzen Zeit für dieses tolle Medium machen durfte.

Techgarage Founders Huawei Event
Technologie wird geprägt von den Menschen, die sie möglich machen. Nach vielen Jahren als Online-Redaktor wechsle ich (ganz links) in die «Public Relations»-Sparte bei Huawei Schweiz. Der Techgarage Blog wird weitergeführt von Mitgründer Kevin (ganz rechts).

Ach ja, beinahe vergessen: Ein Buch über die «Harry Potter: Wizards Unite»-App haben wir – Kollege Kevin und ich – in dieser Zeit auch noch geschrieben.

Danke, Techgarage: In die Unendlichkeit und viel weiter

Deshalb ist «verlassen» von Techgarage vielleicht nicht das richtige Wort: Ich verbleibe der Idee und dem Team von Techgarage auch nach meinem Weggang stark verbunden. Die Idee, durch Technik das Leben der Menschen zu vereinfachen – und zu bereichern.

Auch bin ich fest davon überzeugt, dass Techgarage mit dem Anspruch, tausenden von Menschen Technologie und gesellschaftsrelevante Gadgets näher zu bringen, auf dem absolut richtigen Weg ist. Und ich weiss, dass mit Chef-Stratege Kevin Kyburz am Ruder des Blogs viele tolle Geschichten darauf warten, entdeckt und publiziert zu werden.

Wie schon in den letzten Monaten seit seiner Gründung wird Techgarage weiterhin stark wachsen und nach mir werden neue, frische Redaktoren ans Pult kommen. Und sie werden bestimmt auch die Erfahrung machen, dass es kaum eine so menschliche, positiv gestimmte und vielfältige Umgebung gibt wie die Tech-Branche.

Danke an die Leser des Techgarage-Blog: To infinity!

Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei all den Lesern bedanken, die täglich dazu beitragen, Techgarage zu dem zu machen, was es nach dieser kurzen Zeit online bereits ist: Ein grossartiges Tech-Portal mit einer fast schon unglaublichen Reichweite und einem absolut tollen Team. Ich freue mich, wenn wir auf die eine oder andere Art verbunden bleiben und gemeinsam nach den Sternen greifen – jeder nach seinen Möglichkeiten.

Um es mit den Worten von «Buzz Lightyear» aus «Toy Story» zu sagen: «To infinity and beyond»!

Früher als geplant: Tesla macht Kompakt-SUV «Model Y» bereit für Auslieferungen

Tesla Model Y Official Desert

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte Tesla seinen kompakten SUV «Model Y» erstmals offiziell enthüllt. Der Crossover, der auf dem «Model 3»-Aufbau basiert, weist eine Reichweite von bis zu 540 Kilometern pro Akku-Ladung auf. Zudem sollen je nach Konfiguration bis zu sieben Personen im Model Y Platz finden.

Nachdem die Auslieferung des Model Y ursprünglich ab Herbst 2020 geplant war, scheint Tesla bei der Fertigung nun doch schneller vorangekommen zu sein. Offizielle Zertifikate für das neue Tesla-Modell wurden von den US-Behörden bereits Mitte Januar ausgegeben. Dies geschieht jeweils wenige Wochen vor dem offiziellen Marktstart.

Lastwagenweise Model Y für Auslieferungen bereit

Und nun will «Electrek» von Leser-Reportern erfahren haben, dass bereits seit einigen Tagen Lastwagenweise Model Y die Fabrik in Fremont, Kalifornien verlassen. Die produzierten Fahrzeuge werden offenbar in Tesla-Stores an der US-Westküste gebracht. Somit sollen die ersten Kunden bereits zwischen dem 15. und 30. April ihre Vorbestellten Model Y in Empfang nehmen können.

Der Blog «Electrek» bekommt von seinen Lesern laufend Fotos von grösseren Lieferungen des Model Y, die ihren Weg zu den Tesla Centern antreten.

Noch unklar ist, welche Konfigurationen des Model Y zuerst ausgeliefert werden. Historisch hat Tesla immer erst die hochpreisigen Modelle gebaut und erst später günstigere Konfigurationen verfügbar gemacht. Bislang werden auf der offiziellen US-Seite von Tesla zwei Varianten für die sofortige Bestellung angeboten: «Long Range» und «Performance» – also die Langstrecken- und die High-End-Variante. Beide sind mit «Auslieferung ab März 2020» vermerkt.

Währenddessen ist eine Vorbestellung der «Standard Range»-Variante noch nicht möglich – diese Konfiguration ist mit «Produktion ab Anfang 2021» vermerkt. Die Preise für die momentan bestellbaren Model Y betragen in den USA 52'990 US-Dollar.

Wann kommt das Model Y nach Europa?

Elektroauto-Fans auf dem alten Kontinent müssen sich wohl noch etwas auf ihr Model Y gedulden. Der Produktionsstart des Model Y für den europäischen Markt ist momentan auf der Tesla-Webseite mit «Anfang 2021» angegeben.

Dies würde zeitlich auch etwa mit der Inbetriebnahme der neuen «Gigafactory» in Berlin zusammenfallen. Wahrscheinlich, dass das Model Y für Europa lokal hergestellt werden wird – ähnlich, wie Tesla bereits das Model 3 für den chinesischen Markt in der neuen Gigafactory in Shanghai produziert.

Tesla Model Y Performance Bestellung Schweiz
Das Model Y wird als erstes in der «Performance»-Allrad-Variante ausgliefert.

Neues «Huawei Mate Xs» im Hands-On: Erste Eindrücke vom faltbaren Smartphone

Huawei Mate Xs Front Barcelona

Huawei hat am «Nicht-MWC» in Barcelona seine Produktneuheiten für diesen Frühling vorgestellt: Mit dem Huawei Mate Xs kommt erstmals ein faltbares Huawei-Smartphone auch nach Europa – allerdings noch ohne vorinstallierte Google Mobile Services. Des weiteren lanciert der Tech-Konzern aus China neue Tablets und Notebook-Modelle und setzt weiter auf seine eigene Vision der «Seamless Experience».

«Techgarage» für Huawei-Keynote und Hands-On in Barcelona

Unter dem Motto «Together 2020» hat Huawei am Montag seine erste grosse Produkt-Ankündigung des Jahres durchgeführt. Ursprünglich war die Präsentation im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) geplant gewesen, doch wurde die weltgrösste Tech-Messe ja bekanntlich für dieses Jahr abgesagt. 

Deshalb enthüllte Huawei seine Neuheiten nun im kleineren Rahmen von weltweit zeitlich koordinierten Live-Streams. «Techgarage» war an der Übertragung in Barcelona und konnte sich gleich vor Ort auch einen ersten Eindruck der neuen Produkte – darunter das exklusive neue Falt-Smartphone «Huawei Mate Xs» – machen.

Stolzer Huawei-CEO Richard Yu nur virtuell auf der Bühne

Huawei-CEO Richard Yu stand denn auch nur virtuell auf der Bühne: Die Keynote war aufgezeichnet und wurde dem jeweiligen Fachpublikum in Städten wie Barcelona, Berlin, Paris oder Zürich per Stream ausgespielt.

Trotz Gegenwind durch die US-Sanktionen habe Huawei seinen Umsatz 2019 um 18 Prozent steigern können, verkündet Yu nicht ohne Stolz. Das Unternehmen verteidige seinen zweiten Platz bei den Marktanteilen mit über 240 Millionen ausgelieferten Smartphones weiter.

Besonders stark sei der Markt mit Smart Devices gewachsen: Die Absatzzahlen von Computern und Wearables hätten im vergangenen Jahr bei Huawei eine Verdopplung respektive Verdreifachung erfahren.

Mate Xs: Upgrade fürs faltbare Smartphone von Huawei

Das herausragendste neue Produkt an diesem Nachmittag war unbestritten die Neuauflage des faltbaren Smartphones des Herstellers: Das Huawei Mate Xs.

Huawei Mate Xs Folding Barcelona
Beim Huawei Mate Xs biegt sich der Bildschirm auf der Aussenseite um das Gerät.

Äusserlich erinnert das Mate Xs stark an das vor einem Jahr enthüllte «Mate X»: Noch immer setzt Huawei auf einen Bildschirm, der die Aussenseite des Geräts einnimmt. Dies im Gegensatz zu Samsungs «Foldable»-Design beim «Galaxy Fold», bei dem der Touchscreen nach innen zugeklappt wird. Welcher Ansatz der Richtige ist, wird sich wohl in Zukunft weisen: Eine erste Analyse hat «Techgarage» im Artikel «Biegt Samsung falsch?» vorgenommen, insgesamt bieten jedoch beide Varianten ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Mate Xs: Bildschirm, Technik und Design ähnlich wie beim Vorgänger

Im zugeklappten Zustand besteht das Mate Xs aus einem 6,8-Zoll Bildschirm auf der Front und einem 6,4-Zoll Screen und einem Kameragehäuse auf der Rückseite. Klappt man das Gerät auf, kann man auf den vollen Bildschirm mit 8-Zoll-Diagonale zurückgreifen. Neu ist das Display übrigens «Always On»-tauglich, die Funktion kommt mit einer Auswahl an Designs. Auch neu ist die Multi-Tasking-Funktion, bei der sich nicht nur unterschiedliche, sondern auch die gleiche App zwei Mal öffnen und parallel nutzen lassen.

Im Inneren des Mate Xs verrichtet ein «Kirin 990»-Prozessor seinen Dienst, was laut Aussagen von Richard Yu einen Geschwindigkeitsuzwachs von rund 33% gegenüber dem Vorgänger mit «Kirin 980» bedeutet. Der neue SoC («System on a Chip») macht das Gerät auch 5G-kompatibel. Verbaut sind auch 8 GB an RAM sowie 512 GB Gerätespeicher.

Huawei Mate Xs Side Barcelona
All die Technik des Huawei Mate Xs ist in einem relativ dünnen Gehäuse verbaut.

Als Hauptkamera ist ein 40 Megapixel-Sensor verbaut, dazu eine 8-Megapixel Zoom-Linse, die einen dreifachen (3x) optischen Zoom ermöglicht. Der Akku mit 4’500 mAh Kapazität lässt sich dank Schnellladung mit 55W in 30 Minuten auf 85% laden.

Und nachdem das Mate X nur in China offiziell auf den Markt kam, wird das neue Mate Xs nun für ein viel grösseres Zielpublikum ausgerollt: Neben der Schweiz, wo sich das Huawei Falt-Phone ab 2. März vorbestellen lässt, kommen auch andere Länder in Europa in den Genuss des neuen Foldables. Das Launch-Datum des Huawei Mate Xs ist der 16. März, die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 2’499 Schweizer Franken oder 2’499 Euro.

Warum das faltbare Huawei Mate Xs jetzt nach Europa kommt

«Techgarage» konnte dem Europa-Chef von Huawei, Walter Ji, nach dem Event in einem Interview noch einige Fragen stellen und dabei auch sein persönliches Mate Xs einem ersten Augenschein unterziehen. Auf die Frage, warum nun das Mate Xs nach Europa kommt, während der Vorgänger Mate X ausschliesslich in China ausgeliefert wurde war, zählt Walter Ji drei Punkte auf:

  • Der «Falcon Wing» genannte Klapp-Mechanismus wurde weiter verfeinert und optimiert.
  • Der neue Chipsatz «Kirin 990» sei im Vergleich zum Vorgänger deutlich schneller.
  • Die Huawei eigenen «HMS»-Dienste mit der «Huawei App Gallery» seien im Vergleich zu noch vor wenigen Monaten viel umfangreicher geworden.

Der vergleichsweise hohe Preis des Smartphones von 2'499 CHF / Euro widerspiegle dabei vor allem die hohen Herstellungskosten des aufwändig produzierten Geräts. Sobald in späteren Iterationen des Falt-Phones höhere Volumen hergestellt werden könnten, würde bestimmt auch der Verkaufspreis sinken.

Techgarage on Huawei Mate Xs Front Barcelona
Exklusives Vergnügen: Das Mate Xs wirkt im ersten Hands-On sehr ausgereift, wird wohl aufgrund des relativ hohen Preises noch nicht ganz zum Mainstream-Modell avancieren.

Auf eine bestimmte Zahl von Falt-Vorgängen beim Mate Xs möchte Huawei sich nicht behaften lassen: Das Design sei aber für eine Lebensdauer von zwei bis drei Jahren ausgelegt, bekräftigt Walter Ji.

Erstes «Techgarage»-Hands-On mit dem Mate Xs: Vorsichtig optimistisch

Als Walter Ji uns nach der Präsentation fragt, ob wir gerne sein neues Mate Xs – fern jeglichen Gerangels im Hands-On-Bereich – antesten möchten, sagen wir begeistert zu.

Nicht nur erhaschen wir dabei einen ersten Blick auf die Verkaufsverpackung des High-End-Modells: Wir erhalten so auch einen exklusiven Eindruck davon, wie das Falt-Phone von Huawei nach einigen Monaten im täglichem Einsatz aussieht – so lange führt der Europa-Chef sein Mate Xs nämlich bereits mit.

Huawei spricht beim biegbaren Screen von einem «Flexible Display» mit zwei Lagen. Die obere Schicht zählt in dem Fall als nicht-entfernbarer «Screen Protector». Und hier zeigen sich beim Modell des Huawei-Managers kleine Kratzer und Schrammen auf der Oberfläche. Dies ist allerdings auch bei den Glas-Screens unserer persönlichen Smartphone-Modelle der Fall. Zudem ist dieses Mate Xs auch noch ein Vorserien-Modell. Über die Robustheit der Beschichtung werden wir erst in einem eigenen Langzeit-Test ab 10. März berichten können.

Das grosse «Techgarage»-Gewinnspiel: Wir sagen «Danke»!

Techgarage Birthday by greyson joralemon

Diesen Januar haben wir zum einjährigen Bestehen des «Techgarage»-Blogs ein riesiges Gewinnspiel durchgeführt: 31 Tage, 15 Gewinnpreise im Wert von über 10'000 Schweizer Franken und tausende von Teilnehmern machten es zum «Gadget-Fest» der Superlative.

An dieser Stelle möchten wir dir ein herzliches Dankeschön aussprechen: Vielen Dank, dass du mitgemacht, unsere Reviews gelesen, unsere Artikel geteilt und fleissig Punkte gesammelt hast. Wir werden dieser Tage auf die einzelnen Gewinner zugehen und sie ihre Preise auswählen lassen – jetzt, da der MWC dieses Jahr abgeblasen ist, haben wir ja Zeit.

«Danke» möchten wir auch unseren Partnern sagen, die dieses Gewinnspiel möglich gemacht haben: Ohne ihre grosszügige Mitarbeit wäre diese Gala gar nicht möglich gewesen. Hier nochmal alle vorgestellen Preise in der Übersicht:

Eine kleine Punkte-Statistik

Und nun zu einigen Statistiken. Wie ihr wisst, wird über den Verlauf von Online-Gewinnspielen üblicherweise keine Korrespondenz geführt, ein paar Eckwerte wollen wir euch aber doch mitgeben:

  • Insgesamt wurden durch unsere Leser über 91'000 Punkte (Einträge) gesammelt
  • Insgesamt haben über 9`000 Personen teilgenommen
  • Der/die fleissigste Punktesammler/in konnte 710 Punkte für sich buchen
  • Die Gewinnausschüttung geht an Teilnehmer bis 430 Einträge

Und wie erwähnt und bereits in den Teilnahmebedingungen aufgeführt: Alle Gewinner werden in den nächsten Tagen Post von uns persönlich benachrichtigt. Darüber hinaus wird absolut keine Korrespondenz geführt.

Damit beenden wir das Kapitel «Jahr 1» der Techgarage und widmen uns ganz 2020 – und den vielen Tech-News die uns noch erwarten. Glaubt uns: Es bleibt spannend. Durch die Absage des MWC kommen die Tech-News dieses Jahres tröpfchenweise – und ihr lest wie immer auf «Techgarage» darüber.

Google Nest Hub und Nest Mini: Deine Portion «smart» fürs Wohnzimmer

Google Nest Hub Nest Mini Boxes

Wir bei «Techgarage» sind ja keine Technikverweigerer – die neuesten Smartwatches, Phones und Kameras spült's uns fast täglich auf die Redaktion. Und doch gab's eine Gerätekategorie, die ich persönlich nur vom Hörensagen kannte: Smarte «Connected Devices» für zu Hause. Ein Beispiel dafür ist die «Nest»-Serie von Google.

Und eigentlich bin ich nur auf die «Nest»-Geräte gestossen, weil ich mich in letzter Zeit näher mit dem «Google Assistenten» auseinandergesetzt hatte: Beispielsweise bei einer Reise durchs spanisch sprechende Mallorca.

Der Google Assistent für zu Hause

Anyway – Das Versprechen ist: Ein «Google Assistent» für zu Hause, rund um die Uhr verfügbar. Und zwar nicht über das Smartphone, sondern auf einem dedizierten Gerät, das erst noch ein grosses Display aufweist. Der Google Nest Hub mit seinem 7-Zoll-Bildschirm ist auf den ersten Blick einfach ein edler digitaler Bilderrahmen. Wer aber mit ihm spricht, stellt schnell fest: Da steckt einiges an Funktionalität drin.

Google Nest Hub Nest Mini
Google Nest Hub (hinten) und Google Nest Mini (vorne) sind drahtlose Lautsprecher mit smarten Funktionen.

Aufgesetzt ist der Google Nest Hub per Verknüpfung mit einem Google-Konto relativ rasch. Und dann macht er eigentlich das, was ich normalerweise mit meinem Smartphone mache – bloss, ohne, dass ich alles tippe oder wische.

Musik auf Zuruf

Ich kann Musik von «YouTube» abspielen, indem ich den Nest Hub mit «Ok, Google» wecke und ihm danach meinen Wunsch äussere. Der Sound klingt aus dem Breitband-Lautsprecher denn auch voll und rund. Was ich noch vermisse, ist meine eigenen «YouTube»-Playlists aufzurufen und abzuspielen. Dieses Feature kommt hoffentlich bald per Update nach.

Damit nicht genug: Auf «Ok Google, brauche ich heute einen Regenschirm?» weiss der Hub genauso Antwort wie auf «wie lange brauche ich heute mit dem Auto zur Arbeit?». Ein Bisschen fühle ich mich wie in der Zukunft: Ich bin nämlich überzeugt, dass wir bald nicht mehr über unsere Smartphones streichen und tippen, sondern viel Mensch-Computer-Interaktion bald schon verbal vor sich gehen wird – ein bisschen wie im Film «HER» mit Joaquin Phoenix.

Stimmung ist in Sekunden gesetzt

Meinen Google Nest Hub habe ich auf dem Küchentresen aufgestellt. Denn dort stehe ich, wenn ich morgens Kaffee mache und nochmal in Erinnerungen schwelgen will: «Ok Google, zeige mir Bilder von meiner Kuba-Reise» – woraufhin der Nest Hub mir mein entsprechendes Reisealbum aus «Google Photos» auf den Screen holt.

Oder ich habe auf einer Reise etwas besonders leckeres gegessen und möchte es nun nachkochen: «Ok, Google – zeige mir Rezepte von Tomatensalsa!». Und schon erhalte ich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie ich meine Fajitas am besten fülle. Dazu noch: «Und spiele mir Lieder von Buena Vista Social Club». Und: «Dimme die Lichter im Wohnzimmer». Ja: Denn der Nest Hub lässt sich auch mit vernetzten Lichtquellen – wie beispielsweise der «Philips Hue»-Serie verknüpfen. «Google Home» nennt sich die App fürs smarte, verknüpfte Zuhause.

Google Nest Hub Cooking
Das Kochen ab Rezept geht über den Google Nest Hub erstaunlich gut von der Hand: Im Internet gefundene Rezepte werden in Arbeitsschritte unterteilt, ein Antippen des Bildschirms ist nicht nötig.

Licht, Ton, (Koch-)Action: Alles gesetzt, ohne mein Smartphone zu zücken und ganz ohne etwas zu tippen. Ich find's beeindruckend.

Den Google Nest Hub gibt's mit dem «Google Nest Mini» auch in einer kompakten Variante, die gänzlich ohne Bildschirm auskommt. Ein kleiner, runder Puck, der sich wegen seines unscheinbaren Designs überall platzieren lässt. Ihn habe ich als zusätzlichen Speaker im Badezimmer installiert – und aktiviere «Ok, Google – spiele Regenwald-Geräusche ab», bevor ich mich morgens unter die Dusche stelle. Und auch beim Zähneputzen kann ich mir aktuelle Nachrichten vom Assistenten vorlesen lassen.

Fazit: Die Zukunft des Zuhause – zum erschwinglichen Preis

Mein Fazit: Für den Preis von rund 140 Franken für den Google Nest Hub und etwa 70 Franken für den Google Nest Mini kann man sein Zuhause jetzt schon auf «smart» stellen. Für mich ein Erlebnis – und ein Indikator, wohin sich das Wohnen in den nächsten Jahren entwickeln könnte. Kein Gang mehr zum Kippschalter, um die Lampe einzuschalten, kein ständiges Tippen auf dem Smartphone mehr, um Wetterinformationen oder Musik abzurufen. Wer jetzt schon einen Blick in die Zukunft der Mensch-Maschine-Interaktion werfen will, kann mit den Google Nest-Serie zu einem günstigen Einstiegspreis auf Entdeckungsreise gehen.

Fahrbericht des neuen Honda E: Voll elektrisch durch Stadt und Land in Valencia

Honda E Car Valencia Techgarage

Honda ist richtig stolz auf seinen neuen Honda e – den elektrischen Stadtflitzer, der im Juni bei uns in Europa auf den Markt kommt. So stolz, dass der japanische Autohersteller darauf bestanden hat, «Techgarage» für eine Testfahrt in die spanische Küstenstadt Valencia einzuladen.

Wir haben also kurzerhand das stürmische Februarwetter in der Schweiz gegen einen Tag an der Sonne – und im brandneuen Honda e – eingetauscht. Hier nun ein Bericht über unsere ersten Kilometer im ersten reinen Elektroauto von Honda.

Testfahrt im Honda e: Das «Techgarage» Video-Review

Testfahrt im neuen «HondaE»: Das perfekte Elektro-Auto für die City? | TechGarage

Valencia: Sommer-Feeling bereits im Februar

Tag eins, Mittag: Ich schnappe mir meinen Koffer vom Gepäckband am Flughafen Valencia, werde in der Ankunftshalle von einer freundlichen Honda-Mitarbeiterin begrüsst, unterschreibe die üblichen Dokumente für Presse-Testfahrten und sitze drei Minuten später bereits in meinem Auto. Nein, noch ist nicht Zeit für den Honda e, ich werde meine Fahrt vom Flughafen zum Hotel im Hybridmodell «CR-V» antreten.
So banne ich mir meinen Weg durch die Strassen von Valencia: Palmen säumen den Strassenrand, die Sonne scheint bei 17 Grad – warum kann Februar nicht immer so sein?

Der CR-V gehört zur Gruppe der «elektrifizierten» Modelle von Honda. Das heisst, neben einem Verbrennermotor ist mindestens noch ein weiterer, alternativer Antrieb am Werk. Im Falle des CR-V ist dies ein Elektromotor, der die Vorderachse antreibt, gepaart mit einem Mini-Akku für den Stop-and-Go-Verkehr. Ein Elektroauto «light» sozusagen. Honda plant, bis 2022 all seine Hauptmodelle in Europa auf die eine oder andere Art elektrifiziert zu haben.

Honda Test Drive Valencia Techgarage
Bienvenidos a Valencia! Ich freue mich, die neuen elektrifizierten Modelle von Honda bei so frühlingshaftem Wetter testfahren zu dürfen.

Am Hotel angekommen, checke ich ein und habe vor dem offiziellen Teil des Events gerade noch Zeit, um schnell an den Strand zu gehen und ein, zwei Drohnenaufnahmen der Promenade zu machen.
Dann geht’s auch schon für die erste Präsentation zurück ins Hotel: Tomofumi Ichinose, Chefentwickler des Honda e in Japan begrüsst die Schweizer Journalistengruppe. Von Ichinose-San erhalten wir eine Erklärung, wie und warum der Honda e entstanden ist.

Kurz zusammengefasst: Honda vereint seine Expertisen in den Feldern von Mobilität, Energie und Robotik in einem Konzept, das sich «Honda e: Technology» nennt. Daraus soll eine Vielzahl von Fahrzeugmodellen entstehen, das erste Aushängeschild ist nun der Honda e, den wir seit zwei Jahren erwarten und nun endlich selber test fahren dürfen.

Testfahrt mit dem Honda e: Durch die Stadt, über die Autobahn und auf Landstrassen

Tag zwei, morgens: Honda übergibt mir meinen Testwagen um 08:30 Uhr mit einem Akku-Ladestand von 99% und berechneten 168 Kilometern verbleibender Reichweite bei 15 Grad Aussentemperatur.

Honda E Dashboard Valencia Techgarage
So sieht mein Dashboard vor der Abfahrt aus: Mein Honda e ist zu 99% geladen, woraus der Bordcomputer 168 Kilometer Reichweite berechnet.

Für die Testfahrt in und um Valencia haben die Organisatoren eine abwechslungsreiche Strecke zusammengestellt: Von Stadtverkehr über Autobahn bis hin zu kurvigen Landstrassen war alles dabei. Die Route führte mich in westliche Richtung aus Valencia heraus, quer durch die wunderschön leuchtenden Orangenplantagen um Montserrat und dann weiter südlich durch den Albufera-Nationalpark bei El Saler. Und ich muss sagen: Der Honda e hat dabei einen richtig guten ersten Eindruck gemacht.

Denn Fahren mit dem Honda e macht einfach Spass: Nichts schlägt das Gefühl der flinken und linearen Beschleunigung aus dem Stand, wie Elektroautos sie bieten. Es muss nicht gleich Teslas «Ludicrous Mode» sein: Aber diese nahtlose und fast lautlose Beschleunigung bringt für mich eine Menge Freude ins sonst so öde Autofahren.

Honda E Screen Cockpit Techgarage
Flink unterwegs und alles Wichtige im Blick: Die Fahrt im Honda e macht Spass.

Unbedingt ausprobieren sollte man übrigens die Einzelpedalsteuerung: Hierbei rekuperiert der Honda e sehr aggressiv Energie, sobald das Beschleunigungspedal nicht mehr gedrückt wird. Dies bedeutet, dass auch die Bremse kaum mehr betätigt werden muss und so ohne grosse Pedal-Wechsel gefahren werden kann. Ich habe mich sofort an diesen Modus gewönt und finde diese responsive Fahrweise sehr intuitiv.

Und so reiht sich der Honda e flink in den Stadtverkehr ein, ist beim Beschleunigen auf die Autobahn dank eines Motor-Drehmoments von 315 kW rasch auf Reisegeschwindigkeit und steuert sich wendig über kurvige Landstrassen. Ein Auto für alle Fälle – wenn die Reise denn nicht allzu lange dauert. Denn obwohl am Interieur nichts auszusetzen ist: Eine Luxus-Limousine fürs stundenlange Cruisen ist der kleine Elektroflitzer dann doch nicht.

Fahrassistenz-Systeme: Besser als von Honda (nicht) beworben

Dafür, dass Honda seine Fahrassistenzsysteme im Honda e nicht aktiv anpreist, sind sie erstaunlich verlässlich. Der Hersteller nennt sein System «Honda Sensing» und implementiert es in ähnlicher Form in diversen Modellen. Bei meiner Testfahrt im Honda e haben mich auf der Autobahn besonders der adaptive Tempomat und der Spurhalteassistent positiv überrascht. Einen Tempomaten mit Distanzhalter zum vorausfahrenden Auto finde ich sowieso ein essentielles Feature – wie viele Auffahrunfälle konnten dadurch bereits vermieden werden.

Honda E Sensing Driver Assist Techgarage
Die «Honda Sensing» Fahrt-Assistenten nehmen dem Fahrer auf der Autobahn viel Lenk- und Bremsarbeit ab.

Der Spurhalteassistent lenkt in weiten Kurven verlässlich mit, verlangt aber nach einigen Sekunden zumindest eine kleine Krafteinwirkung des Fahrers aufs Lenkrad. Auch Verkehrsschilder liest der Honda e fleissig mit, auch wenn er die aktuelle Geschwindigkeitslimite nicht immer ganz zuverlässig wiedergibt.

Für die Stadt gemacht: Parkassistent und Wenderadius

Zwei Features des Honda e werden jeden Stadtfahrer zum grössten Fan des Mini-Autos machen. Zum einen ist da der Wenderadius, der wirklich extrem eng ist: Das Auto kann auf einer Fläche von wenigen Quadratmetern einen vollständigen Kreis fahren. Und Wendigkeit ist in städtischen Strassen und engen Parkgaragen Trumpf.

Honda E Parking Cam Valencia Techgarage
Die 360°-Kamera und der Parkassistent sind extrem hilfreich beim Manövrieren in engen Strassen und Parkhäusern.

Und dann ist da der Einparkassistent «Honda Parking Pilot», der nicht nur mögliche Parkfelder erkennt, sondern das Fahrzeug auch gleich selber seitwärts, schräg oder rückwärts einparken kann – ganz ohne Zutun des Fahrers. Das eindrückliche Manöver kommt im Video noch besser zur Geltung. Ein weiterer Pluspunkt: Die vier Kameras und 12 Sonarsensoren, die rund um den Honda e verbaut sind, kann ich jederzeit manuell auf einen meiner Bildschirme zuschalten. Dies erlaubt mir aus dem Fahrersitz eine hervorragende Rundumsicht.

Honda e: Effizienz und Reichweite

Drei Stunden und 109 gefahrene Kilometer später habe ich meinen Honda e mit 24% Ladung und 41 Kilometern verbleibender Reichweite am Etappenziel geparkt.

Dabei zeigt der Bordcomputer einen mittleren Verbrauch von 19,7 kWh/100km oder 197 Wh/km an. Oder anders: Aus 222 WLTP- und 168 realistischen Kilometern Reichweite bei Voll-Ladung sind rund 150 km geworden – dabei war die Fahrweise zwar zügig, aber doch realistisch für einen Einsatz im Alltag (Stadt / Land / Autobahn).

Honda E Range Valencia Techgarage
Durchschnittsverbrauch Stadt / Land / Autobahn: Knapp 200 Wattststunden (Wh) pro Kilometer. Wir müssen das bei Gelegenheit mal mit einem Tesla Model 3 vergleichen.

Ein Vergleich über die Markengrenzen hinweg: Mein Tesla Model S hat im Mittel (über 4 Jahre) 21,2 kWh/100 km oder 212 Wh/km verbraucht. Das sind gegenüber dem Honda e 7,5% mehr Verbrauch für einen Fünf- bis Siebensitzer mit grosszügigem Passagier- und Stauraum und deutlich mehr Leistung und Gewicht. Ob Honda hier wirklich bereits das Optimum an Effizienz herausgeholt hat, wird sich wohl in Langzeit-Tests zeigen.

Honda E Car Valencia Charging DC
Aufgeladen wird der Honda e entweder per Gleich- oder Wechselstrom. Am schnellsten geht ersteres an einer speziellen Schnellade-Säule. Dann ist der Akku innert einer halben Stunde schon fast voll.

Aufgeladen habe ich den Honda e im Anschluss an einer CCS2-Schnellade-Station, die den Akku mit 50 Kilowatt (kW) Gleichstrom versorgt hat – die schnellstmögliche Ladevariante. In einer halben Stunde war die Batterie wieder voll (24 – 99 %). Und wie bereits im vorherigen Artikel erwähnt: Auch eine Aufladung über AC-Ladelösungen (Typ2) oder gar die heimische Steckdose ist möglich, dauert dann allerdings entsprechend länger: Vier Stunden mit Typ2, acht an einer 230-Volt-Steckdose.

Was wir noch nicht testen konnten: Honda-App und Lebensdauer der Batterie

Da an diesem Tag das Fahren im Fokus stand, bin ich noch gar nicht dazu gekommen, die «My Honda +»-App zu installieren und mein Auto damit zu steuern. Dabei weist die App einige tolle Features auf, wie wir im Artikel zu den besten Features bereits vorgestellt haben.

Honda E Promo Zen
Der Honda e wird bestimmt zum Hingucker, wenn er ab Juni 2020 auf die Strasse rollt. Doch wie sieht der Langzeit-Support aus?

Besonders interessiert mich auch die nützliche Lebensdauer des Honda e. Der Akku wird durch eine Wasserkühlung temperiert, um grössere Temperatur-Schwankungen zu vermeiden. Doch bei einem Akku, der von Haus auf eine kleine Kapazität hat, würde jede Abnahme in der Reichweite schmerzen.

Tesla macht’s vor und ist auf dem Weg zu einer fast unglaublichen Lebensdauer für Elektroauto-Batterien, während andere Hersteller wie Nissan mit seinem Leaf das Schlusslicht in Sachen Lebensdauer bildet. Hoffentlich kann Honda hier langfristig gute Werte vorlegen – immerhin gibt Honda eine Garantie auf bis zu acht Jahre oder 180’000 Kilometer Laufleistung.

Honda E Plug In Battery Electric
Honda sieht seine Zukunft elektrisch. Immer mehr Modelle des japanischen Herstellers setzen teilweise auf einen E-Antrieb. Der Honda e ist nun das erste rein elektrische Modell.

Fazit: Ein brillanter Botschafter für die E-Mobilität

Mein Fazit nach einem Tag und über 100 Kilometern im kleinen Stromer: Der Honda e ist ein neuer Standard für Elektroautos. Mal abgesehen von den Tesla-Modellen, die in einer ganz eigenen Liga spielen.
Ja, die Reichweite ist eingeschränkt. Doch der kleine Akku hat auch den Vorteil, dass er an DC-Ladesäulen schnell wieder geladen ist.

Das Fahren im Honda e macht einfach nur Spass, weil das kompakte Kerlchen so wendig über die Strasse flitzt. Und die elektronischen «Gadgets» wie die Konnektivität und die eingebauten Assistenten passen perfekt zur Generation Smartphone. Hier wurde ein Elektroauto nicht nur als Alibiübung konzipiert – man merkt: Honda hat in dieses Modell viel Herzblut und eine Menge guter Ideen verbaut.

Honda E Valencia Drive Main
Der Honda e fährt sich super und bewegt sich flink über die Strassen und durch Kurven. Gepaart mit all der raffinierten Elektronik, bietet das Auto ein tolles Package.

Mit seinem ersten reinen Elektroauto zielt Honda auf eine junggebliebene, kaufkräftige und urbane Schicht. Uns bei «Techgarage» haben die Japaner damit überzeugt. Ich meine: In welchem Auto kann ich sonst eine Runde «Mario Kart» auf meiner Nintendo Switch spielen?

Der Honda e ist verspielt, elegant und nützlich zugleich: Das macht ihn zum brillanten Botschafter für die Elektromobilität. Und ich kann’s kaum erwarten, bald schon wieder eine Runde darin zu drehen – egal ob am Lenkrad oder vor den Screens am Switch-Controller.

Honda E im ersten Test: Die besten Features des stylishen Elektroautos für die City

Honda E Valencia Drive Main

Wenn die Techgarage ein offizielles Auto hätte, dann wäre das wohl der Honda e. Das rein elektrische Auto des japanischen Herstellers ist klein, macht Spass, ist bis oben hin vollgestopft mit Gadgets und Technik – und klar für den Einsatz in der Stadt und urbanen Gegenden ausgelegt.

Testfahrt im Honda e: Das «Techgarage» Video-Review

Testfahrt im neuen «HondaE»: Das perfekte Elektro-Auto für die City? | TechGarage

Zwei Jahre, nachdem der Prototyp enthüllt wurde, und ein Jahr nach der Premiere am Autosalon in Genf freut es uns zu sehen, dass im Serienmodell grosse Teile des ursprünglichen Designs beibehalten wurden. Noch immer wirkt die Form des Honda e sowohl klassisch, als auch etwas verspielt. Dazu tragen auch die kreisrunden LED-Scheinwerfer bei, die in den schwarzen Akzenten der Front eingelassen sind. Unter der Haube befindet sich übrigens der Ladeanschluss für den Strom.

Honda E Valencia Driving
Das hier ist der Honda e – das erste voll elektrische Auto von Honda mit einer Reichweite von rund 220 Kilometern und einem Preis von 43’000 Schweizer Franken oder 36’000 Euro, wenn es im Juni dieses Jahres auf den Markt kommt. Bild: Honda

Was zusätzlich beim Rundgang ums Auto auffällt, ist, dass Honda bei seinem Elektroflitzer auf klassische Rückspiegel verzichtet und stattdessen rückwärts gerichtete Kameras verbaut hat.

Innenraum des Honda e: Eine Lounge mit vielen Bildschirmen

Doch kommen wir zum Interieur. Uns gefällt das Innendesign im Honda e sehr gut – Das Innenleben wirkt schlicht und aufgeräumt und erinnert ein Bisschen an eine Lounge oder ein nordisch-minimalistisches Wohnzimmer. Statt Leder kommt viel Stoff zum Einsatz, ergänzt wird das Interieur durch Holzakzente.

Honda E Valencia Interior
Eine Lounge mit einer Menge Bildschirmen. So lässt sich das Interieur des Honda e zusammenfassen. Bild: Honda

Als Fahrer blickt man auf eine einzige Front von Bildschirmen. Neben den kleinen 6-Zoll-Displays, die die Aussenspiegel ersetzen, zählen wir drei weitere Screens, die alle nebeneinander angeordnet sind: Ein 8,8”-Bildschirm, auf dem die Fahrinformationen angezeigt werden, dazu zwei LCD-Touchscreens mit einer Diagonale von 12,3 Zoll. Oh, und «One more Screen» ist der Rückspiegel, der sowohl als analoger Spiegel wie auch als Bildschirm für die rückwärts gerichtete Kamera verfügbar ist.

Das Lenkrad wirkt mit seinen zwei Speichen, als würde es schweben und als langjährige Elektroauto-Fahrer gefällt uns, dass Honda den Einsatz von Hardware-Tasten auf ein Minimum reduziert und stattdessen auf Touchscreens und aufgeräumte Oberflächen setzt.

Honda E Road Trip Valencia Cockpit Start
Das sieht der Fahrer am Lenkrad des Honda e: Screens, so weit das Auge reicht. «Techgarage»-Redaktoren fühlen sich hier sofort wie zu Hause.

Und während die Bedienung des Entertainment-System nicht die intuitivste ist und das System oft etwas langsam wirkt, unterstützt es doch apple CarPlay wie auch Android Auto.

Gadget-Fans werden sich im Honda e wie zu Hause fühlen. Als Fahrer kann ich den mittleren Screen-Inhalt meinem Beifahrer auf seinen Bildschirm zuschieben, worauf er Filme oder Musik abspielen kann. Als Fahrer kann ich mich dann weiter mit der Navigation beschäftigen. Der HDMI-Eingang funktioniert übrigens während der Fahrt nur für Sound, die Videowiedergabe ist nur im «Park»-Modus möglich.

Wie sehr das Auto für die Smartphone-Generation konzipiert ist, sieht man auch an der Konnetivität: Damit unseren eigenen Gadgets der Saft nicht ausgeht, hat Honda seinem Elektroauto nicht nur USB-Ladebuchsen verpasst, sondern auch eine volle 220 Volt-Steckdose UND – einen HDMI-Eingang.

Honda E Connection Valencia Techgarage
Unübliches Stecker-Panel für ein Auto: Neben USB-Buchsen und dem KFZ-Stromadapter (12V) ist auch eine AC-Steckdose (230V / 1500W) vorhanden. Multimedia-Ports sind USB und HDMI.

Steckdose? – HDMI-Eingang? – Screens? – Nintendo Switch? – Na dann mal los!

Und während Tesla seinen drei Modellen per Software-Update eine Arcade-App mit Retro-Games spendiert hat, kann man im Honda E seine eigene Konsole mitbringen, anschliessen und auf den grossen Bildschirmen spielen.

Wir wären ja nicht Techgarage, wenn wir nicht unsere eigene Nintendo Switch dabei hätten und die Entertainment-Fähigkeiten des Honda e gleich einem Test unterziehen.

Honda E Dashboard Mario Kart Techgarage
«I'm-a Luigi, Number #1!»: An die 12,3″-Screens des Honda e lässt sich eine Konsole wie die Nintendo Switch anschliessen. So lässt sich während einer Ladepause eine gepflegte Runde Mario Kart einlegen.

Platz für Passagiere und Gepäck?

Doch wie sieht’s für die Passagiere in der zweiten Sitzreihe aus? Naja, bei einer Wagenlänge von 3 Meter 90 erwarten wir nicht zu viel – aber tatsächlich finden zwei Mitfahrer auf der Rückbank Platz. Wenn auch der Komfort in der Kabine nicht unbedingt auf einen ausgedehnten Road Trip ausgelegt ist.

Was dann doch etwas leidet, ist der Platz im Kofferraum. Der Stauraum ist hier so winzig, dass wir damit nicht zu IKEA fahren möchten. Für einen Weekender-Bag oder einen kleinen Cabin Trolley reicht’s jedoch. Wer mehr laden möchte, klappt einfach die Rücksitze um.

Honda e: Die technischen Eckdaten

Kurz zu den technischen Spezifikationen des Honda e: Im Unterboden ist ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 35,5 Kilowattstunden (kWh) verbaut.

Dies sorgt für eine Reichweite von rund 222 Kilometern nach WLTP-Standard. Eine eigene Einschätzung zur realen Reichweite des Honda e liefern wir gerne im umfangreichen Fahrbericht aus Valencia nach.

Honda E Valencia City Driving
222 Kilometer Reichweite? Kein Problem, wenn man hauptsächlich in der Stadt zu Hause ist wie der Honda e. Bild: Honda

Angetrieben wird das Auto von einem Elektromotor, der die Hinterachse antreibt. Der Motor hat ein Drehmoment von 315 Newtonmetern (Nm) und liefert in der «Standard»-Konfiguration 100 kW / 136 PS und in der «Advanced»-Variante des Autos 136 kW / 154 PS.

Den Sprint von 0 auf 100 Km/h schafft der Honda e in 8,3 Sekunden. Und die Energie dafür kommt entweder per Gleichstrom (DC) oder Wechselstrom (AC) in die Batterie. Der Honda e unterstützt den CCS2- oder «Combined Charging System»-Ladestandard.

Honda-E-Goodwood-FoS-Charge-Port-Techgarage
Geladen wird der Honda e entweder per CCS-Stecker mit Gleichstrom oder über die Typ2-Buchse mit Wechselstrom. Letztes geht sogar auch über die heimische 230V-Steckdose.


Die schnellste Lade-Option ist die DC-Schnellladung mit bis zu 50 kW, was an speziell ausgestatteten Ladesäulen möglich ist.

In der Länge misst der Honda e 3,895 Meter, in der Breite kommt er auf 1,75 Meter.

WiFi-Hotspot, digitaler Assistent und «My Honda +» App

Fast scheint es, als sei der Honda e von Geeks für Geeks (Gadget-Liebhaber) entworfen worden. Nicht nur ist das Auto jederzeit über eine drahtlose Verbindung mit dem Internet verbunden – die Daten lassen sich auch mit den Passagieren teilen. Egal, wo in Europa du dich sich gerade befindest: Der Honda e ist auch ein WiFi-Hotspot für dein Smartphone, Tablet oder die Spielkonsole. Das, kombiniert mit den vielen Buchsen und Bildschirmen, lässt den Honda e zum Gadget-Mobil werden.

Honda E WiFi Valencia Techgarage

Wer sein Navigationsziel nicht manuell per tippen und wischen eingeben möchte, kann auch mit seinem Honda reden. Der «Honda Personal Assistant» reagiert dabei auf den Sprachbefehl «Okay, Honda» und assistiert bei Fragen rund um das Wetter oder die Navigation.

Zum guten Ton gehört bei diesem Elektroauto natürlich auch eine passende App. Über «My Honda +» lässt sich das Auto vor-klimatisieren, der Ladevorgang überwachen (oder timen) oder digitale Schlüssel an Freunde und Familie verteilen. Mit der Freigabe über die App kann das Auto auch ohne physischen Schlüssel gefahren werden – das Smartphone reicht dabei, um es freizuschalten.

Honda e: Preis und Verfügbarkeit

Was lange währt, wird endlich gut: Der Honda e wird im Sommer 2020 in Europa auf den Markt kommen. Vorbestellungen sind schon länger möglich. Ab Juni soll das Fahrzeug ausgeliefert werden. Zuerst in Deutschland und Schweden, doch auch die Schweiz ist vorne mit dabei beim Launch.

Der Honda e wird in zwei Leistungs- und Ausstattungs-Ausführungen hergestellt, wobei in der Schweiz ausschliesslich die Top-Version Honda e Advance verfügbar ist. Wenn der Honda e Advance etwa im Juni in der Schweiz erscheint, wird er 43’100 Franken kosten.

Honda E Home Valencia
Ab Sommer 2020 können sich Elektroauto-Fans in Europa den Honda e in die Garage stellen. Dann kommt der flinke Stromer auf den Markt. Nordamerika bleibt vorerst aussen vor.

Fazit: Erste Wahl für Tech-Fans?

Mein Fazit: Beim Honda e hatte eine Designabteilung viele Freiheiten. Das Konzept wirkt frisch und gleich durchdacht, die technischen Eckdaten stimmig. Das ikonische Design und eine Menge spezieller Features machen den Honda e nicht nur zum Hingucker, sondern für einige Gadget-Fans vielleicht gar zur ersten Wahl für ein Auto.

Sony stellt Webseite für PlayStation 5 online: Wird die NextGen-Konsole bald enthüllt?

PlayStation5 Concept Image

Es tut sich was an der «Next Gen»-Konsolenfront: Sony UK und Sony Deutschland haben beide eine Preview-Page für die kommende PlayStation 5 online gestellt.

Hardware-Specs und Bildmaterial sind noch spärlich gesät auf der temporären Webseite, doch bereits jetzt können sich PlayStation-Fans für einen Newsletter eintragen, um Updates zu erhalten. Die Newsletter-Anmeldung scheint momentan allerdings nur über die UK-Seite zu funktionieren, auf der deutschen Page fehlt das Formular zur Anmeldung.

PlayStation 5: Das erwarten wir

Sony plant den Release seiner nächsten Heimkonsole auf «Weihnachten 2020». Möglich, dass die offizielle Vorstellung gar erst auf der Videospiel-Messe «E3» in Los Angeles im Juni stattfindet. Schon früh wurde bekannt, dass die PlayStation 5 über einen 8K-Video-Output und schnellen SSDSpeicher verfügen soll.

Zusätzlich hat Sony im vergangenen Herbst bereits erste Details zur PlayStation 5 verraten: So werden die Games weiterhin auf physischen Disks ausgeliefert und die Controller sollen stark an die bisherigen «DualShock 4» erinnern. Besonderes Augenmerk soll dabei auch auf ein verbessertes «haptisches Feedback» gelegt werden – also eine neue Art der «Rumble»-Funktion.

Playstation-5
Der Controller ist die Schnittstelle zwischen Game und Gamer: Was lässt sich Sony wohl für die «DualShock» der PlayStation 5 einfallen?

Techgarage-Jubiläum: Gewinne ein Bundle mit drei tollen Phones von Nokia

Nokia Bundle

Auf den Endspurt unseres Techgarage Jubiläums-Gewinnspiels hin drücken wir nochmal richtig auf die Tube: Der heutige Preis ist eine veritable Lootbox mit der neuesten Handy-Technologie von Nokia.

Ganz richtig: Heute liegt mehr als nur ein Gadget für dich bereit. Insgesamt drei Mobiltelefon-Modelle des finnischen Herstellers liegen in dieser wunderschönen Box aus Holz bereit (Süssigkeiten aus dem obigen Video sind… verschwunden. Spurlos). Damit kannst du dich jeden Tag aufs neue mit einem Phone ausrüsten, das deiner Stimmung entspricht:

Nokia 7.2 – Klasse Mittelklasse

Mit einer Dreifachkamera, FHD+-Display und dezenter Notch kann das Mittelklasse-Smartphone Nokia 7.2 auch im Alltag überzeugen. Das Design des neuen Nokia-Smartphones ist dabei dezent und edel, die Performance lässt im täglichen Einsatz nichts zu wünschen übrig. Hier glänzt die Traditionsmarke aus Finnland nämlich mit der Entscheidung, auf seinen Smartphones ein reines «Android ONE» zu installieren.

Nokia 7-2 Official

Nokia 800 Tough: Für den etwas härteren Alltag

Wie hart ist dein Alltag? So hart, dass du ein Nokia 800 Tough brauchst? Dann ist in diesem Paket genau das richtige Phone für dich dabei! Das Handy von Nokia mit der kantigen Aussenhülle ist beinahe unzerstörbar: Es ist wasserdicht, staubgeschützt, sturzsicher und erfüllt den Militär-Standard MIL-STD-810G, womit es sich in Temperaturen von -20 bis +55 Grad Celsius einsetzen lässt.

Nokia 800 Tough Official

Und auch wenn das Betriebssystem KaiOS sehr reduziert wirkt: Auf dem Nokia 800 Tough kannst du dank eigenem App Store Karten auf Google Maps anschauen, WhatsApp installieren und auch im Internet surfen.

Nokia – Darf's etwas stylisher sein?

Das Nokia 2720 Flip bietet 4G, Whatsapp und Sprachsteuerung: Und das, obwohl sich das Design an den Nokia-Ursprüngen orientiert. Zusätzlich zum 2,8 Zoll grossen Bildschirm verfügt das Nokia 2720 Flip über ein 1,3 Zoll grosses Aussendisplay. Mit seinen 1'500 Milliamperestunden soll der Akku im Standby-Modus 28 Tage halten – ganz wie zu guten alten Zeiten also!

Nokia 2720 Flip Official

Gewinne jetzt das Handy-Bundle von Nokia

Dafür lohnt es sich doch, bei unserer Verlosung mitzumachen: Besuche unsere Jubiläums-Gewinnspiel-Seite und werfe deinen Namen in den Gewinntopf. Mit etwas Glück und Geschick beim Punkte sammeln darfst du dich vielleicht bald schon mit der epischen Handy-Trilogie von Nokia ausstatten. Go get it!

Samsung Galaxy A51 und A71: Hands-on mit den «Awesome»-Phones zum Mini-Preis

Samsung Galaxy A51 A71 Hands On Main

Dass Samsung mit seiner «Galaxy S»-Linie ausgezeichnete Smartphones herstellt, haben wir zuletzt beim Galaxy S10+ gesehen. Und letztes Jahr überraschte uns Samsung mit dem klappbaren Galaxy Fold.

Wozu führt denn Samsung eigentlich noch eine «Galaxy A»-Linie? Und wie erklärt man die Vorzüge der neuen A-Modelle Galaxy A51 und Galaxy A71? Zum einen: Der Preis. Dazu gleich mehr. Und dann kann ich mir eigentlich das Schreiben dieses Artikels sparen, denn dieses Werbevideo von Samsung für seine neuen A-Modelle erklärt soweit alles:

Galaxy A Official Launch Film: AWESOME is for everyone
Awesome Screen, Awesome Camera, Long-Lasting Battery Life.

Awesome Screen, Awesome… Jop – Wir haben's verstanden, oder? Mit diesem Video, welches The Verge «a deranged burst of meme energy» nennt, erklärt uns Samsung schon vieles über Stärken und Zielgruppe dieser Geräteklasse. Zielgruppe: Jung, mobil, Social Media-orientiert.

Passend dazu ist der Preis gewählt: Ohne Mobilfunk-Vertrag kommen die beiden Geräte auf 469.- Franken (A71) respektive 369.- Franken (A51) zu stehen. Das ist tiefer, als man für dieses Design und die Features erwarten würde. Und doch gibt es einen grossen Markt in der Schweiz für dieses Preisgefüge: Laut Aussage eines Marketingexperten von Samsung fallen rund 40% der Smartphone-Käufe in die Kategorie bis 600 Franken.

Awesome Screen.

Für die grossen Bildschirme setzt Samsung beim Galaxy A51 auf einen «Infinity-O Super Amoled»-Screen, während das A71 zusätzlich noch ein «Plus» dazu erhält.

Samsung Galaxy A51 A71 Hands On Screen
Samsung spendiert auch seiner A-Serie einen Oled-Bildschirm. Dadurch brillieren die Farben.

In der Praxis heisst das: Brilliante Farben und ein Bildschirm, der bis auf die mittige, runde Kamera-Aussparung die ganze Vorderseite des Gerätes einnimmt. Das A51 weist eine Bildschirmdiagonale von 6,5 Zoll auf, während das A71 auf 6,7 Zoll Diagonale kommt. Bei beiden Modellen beträgt die Auflösung FHD+ mit 1080 mal 2400 Pixeln.

Awesome Camera.

Damit sich die User auf allen Kanälen ins richtige Licht rücken können, setzt Samsung bei A51 und A71 auf eine starke Multi-Linsen-Kamera. Das Setup wird «Quad Cam» genannt und besteht aus einer Hauptkamera mit 48-Megapixel beim A51 und 64 Megapixel beim A71. Dazu gibt's eine 5-Megapixel (MP) Makro-Linse für Nahaufnahmen zwischen 2 und 5 Zentimetern. Auch eine Ultra-Weitwinkel-Linse mit 12 MP ist verbaut, ebenso eine «Depth Cam» für Blur- und Bokeh-Effekte.

Samsung Galaxy A51 A71 Hands On Camera Doge
Border Collie «Malou» posiert geduldig für die Kamera und zeigt uns stolz sein schönes Fell und blaue Augen, bei denen niemand «nein» sagen kann.

Auch für Cat- und Dog-Content eignet sich das Kamera-Setup bestens, wie wir uns am Hands-On-Event überzeugen durften. Ein «Very good Boy» namens Malou stand geduldig als Fotomodell bereit, um uns sein Fell für die Kamera-Detail-Demo im besten Licht zu präsentieren.

Samsung Galaxy A51 A71 Hands On Camera Setup
Das Kameralinsen-Setup in der aktuellen Galaxy A-Serie. Beim A71 weist die Main Camera gar 64 MP auf.

Und wer gerne Videos mit seinem Smartphone aufnimmt, bekommt mit der A-Serie auch einen «Super Steady Mode» zur Bildstabilisierung.

Long-lasting Battery life.

Bei der Batterie setzt Samsung beim Galaxy A51 auf einen 4'000 mAh-Akku, während das A71 einen 4'500 mAh-Akku spendiert bekommt. Beim Hands-On haben wir den Akku nicht in die Knie zwingen können – wir erwarten durch die technischen Specs allerdings eine solide Laufzeit.

Samsung Galaxy A51 A71 Hands On Battery
Im flachen Gehäuse der A-Serie steckt ein grosszügiger Akku und einiges an Features.

A propos technische Specs: Das Galaxy A71 verfügt über 6 GB RAM und 128 GB Speicher, der mit MicroSD um bis zu 512 GB erweiterbar ist. Das Galaxy A51 verfügt über 4 GB RAM und ebenfalls 128 GB Speicher, der mit MicroSD um bis zu 512 GB erweiterbar ist. Ebenfalls gefällt uns die «Dual-SIM»-Option bei beiden Modellen sowie der In-Display-Fingerabdrucksensor. Somit lässt sich das Gerät sowohl über den Fingerabdruck wie auch über die Gesichtserkennung entsperren.

Samsung Galaxy A51 A71 Hands On Colors
Das geometrische Muster auf der Rückseite nennt sich «Prism Crush».

Galaxy A51 und A71 sind ab sofort in der Schweiz erhältlich: Die Preise liegen wie erwähnt bei CHF 369.- und CHF 469.- als UVP. Beide Modelle weisen auf der Rückseite ein spezielles geometrisches Muster auf, das Samsung «Prism Crush» nennt. Beim A51 gibt's das in den Varianten White, Black und Blue, während die Farbvariationen beim A71 Silver, Black und Blue genannt werden.

Galaxy S vs. A: Was ist der Unterschied?

Bei so viel Features und eingebauter Technik mag sich manch ein User fragen: Warum soll ich denn noch das Doppelte für ein Flaggschiff-Modell wie die «Galaxy S»-Reihe ausgeben?

Das ist eine berechtigte Frage, dürften doch Galaxy A51 und A71 die meisten Alltagsaufgaben bestens bewältigen. Ein paar Unterschiede gibt es jedoch schon. Da wären unter anderem die verbauten Materialien: Während die A-Serie mit einer Rückseite aus (hochwertigem) Kunststoff verbaut wird, setzt Samsung bei seinen Flaggschiff-Modellen Gehäuse aus Glas und Keramik ein.

Samsung Galaxy A51 A71 Hands On Background
Braucht man im Alltag mehr Smartphone, als A51 und A71 bieten? Das kommt drauf an.

Nur die S-Serie verfügt momentan über eine IP-Zertifizierung zum Schutz gegen Staub und Wasser und ebenfalls nur die S-Serie lässt sich drahtlos mit «Wireless Charging» aufladen. Zudem ist der Prozessor der A-Serie nicht so leistungsfähig, dass auch anspruchsvolle Mobile-Gamer damit glücklich würden. Alle anderen Nutzer, die hauptsächlich mit Ihrem Handy telefonieren, chatten und Bilder aufnehmen möchten, sind mit der neuen A-Serie von Samsung bestens bedient.

Samsung Galaxy A51 A71 Hands On Line Up
Als Alltagsgeräte eignen sich die neuen A-Modelle von Samsung bestens. Die grossen, leuchtenden Bildschirme sind ein Hingucker.

Techgarage-Jubiläum: Gewinne das «G Pro X» Headset von Logitech

Logitech G Pro X Headset Header

Diesen Monat machen wir dich zum Pro-Gamer – oder zumindest die Ausrüstung dazu kriegst du in unserem grossen Techgarage Jubiläums-Gewinnspiel. Nach dem Gaming Gear von Snakebyte folgt heute nämlich etwas für die Ohren: Das «Pro X» Headset von Logitech.

Jeder Gamer weiss, wie wichtig es ist, nicht nur seine Gegner jederzeit heranschleichen zu hören, sondern auch immer im Kontakt mit seinen Mitspielern zu bleiben. Logitech liefert mit dem «Pro X» Headset dazu einen Kopfhörer mit Mikrofon, der nicht nur gut aussieht, sondern auch brillant klingt.

Logitech Pro X: Look und Sound

Uns bei «Techgarage» gefällt der klassische Look des Headsets: Das Design wirkt schlicht und edel, nicht so überladen und auffällig wie viele Gaming-Modelle anderer Hersteller. Und während das Pro X definitiv ein gewisses Gewicht aufweist, fühlt es sich jederzeit komfortabel zum Tragen an – einer grosszügigen Polsterung des Bügels und der Ohrmuscheln sei Dank.

Und während wir den Sound nur mit «Gut» beschreiben können, haben die Spezialisten von «PCworld.com» das Headset einem umfassenderen Test unterzogen. Sie beschreiben den Sound denn auch als «klar und präzise» und heben das Logitech-Produkt sogar über die Konkurrenz von Sennheiser und Co.

Logitech G Pro X Headset
Das G Pro X sieht nicht nur toll aus, der Klang ist wie von einer anderen Welt.

Besonderes Augenmerk hat Logitech bei den Pro X auf das Mikrofon gelegt: Die Übernahme des Mic-Spezialisten «Blue Microphones» trägt bereits erste Früchte, denn selten war die Stimmausgabe über ein Headset so klar wie beim Pro X. Das hat eventuell auch damit zu tun, dass sich der Klang über die «G Hub»-Software weiter verfeinern lässt.

Gewinne jetzt das «G Pro X» Headset von Logitech

Wir haben mit dem G Pro X keine Wünsche offen – ausser vielleicht einer drahtlosen Variante. Wenn du also in deinem Leben (oder an deinem Gaming-Setup) noch Platz für ein weiteres Kabel hast, könnte das G Pro X von Logitech das momentan beste erhätliche Headset für dich sein.

Dafür lohnt es sich doch, bei unserer Verlosung mitzumachen: Besuche unsere Jubiläums-Gewinnspiel-Seite und werfe deinen Namen in den Gewinntopf. Mit etwas Glück und Geschick beim Punkte sammeln hörst du deine Game-Kollegen vielleicht bald schon auf deinem brandneuen G Pro X Headset von Logitech. Go get it!

Huawei spannt mit TomTom zusammen: Alternative zu «Google Maps» in Planung

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Huawei arbeitet weiter an seinem eigenen App-Ökosystem. Nun berichtet «Reuters», dass das Unternehmen mit dem niederländischen Unternehmen «TomTom» kooperiert, um

Der chinesische Tech-Gigant reagiert damit auf den Handelsdisput mit den USA, wodurch auf einigen Huawei-Smartphones keine Google-Software installiert werden kann.

Durch den Deal kann Huawei das Kartenmaterial, Verkehrsinformationen und die Navigations-Software von TomTom verwenden, um damit eigene Apps für seine Smartphones – wie beispielsweise das Mate 30 Pro – zu entwickeln.

Im November 2019 hatte Huawei in Lissabon zum «Developers Day» eingeladen, wo der Konzern seinen «Plan B» zur Entwicklung eigener Apps präsentiert hatte. Gleichzeitig bekräftigte Huawei die Bemühung, eine Milliarde Dollar ins eigene Ökosystem «Huawei Mobile Services» – kurz HMS – zu investieren. Der aktuelle Deal mit TomTom könnte eine erste Frucht dieser Anstrengungen sein.

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