«Pokémon Unite» auf Nintendo Switch lanciert: Neues MOBA-Game für Gross und Klein

Am 21. Juli hat Nintendo das neueste Pokémon-Game «Pokémon Unite» aus dem Beta-Stadium geholt und offiziell lanciert. Ab sofort können Besitzer einer Nintendo Switch das neue Spiel kostenlos herunterladen und antesten. Die Mobile-Version für Smartphones und Tablets soll dann im September erscheinen.

«Pokémon Unite» setzt auf das beliebte Genre der «Multiplayer Online Battle Arena» (MOBA), wobei Teams von fünf Spielern gegeneinander antreten. Insofern erinnert das Spielprinzip an eSports-Kracher wie «DotA 2» oder «League of Legends».

Spielprinzip: Einfach zu erlernen, schwer zu beherrschen

Weil mit der Pokémon-Franchise auch möglichst alle Altersklassen angesprochen werden sollen, ist «Pokémon Unite» bewusst simpler gehalten als andere MOBA-Titel. So ist die Steuerung auch auf Konsole einfach, ein kurzes Tutorial bringt einem die wichtigsten Moves bei.

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Wenn Teams aus Pokémon sich in einer Arena prügeln, dann heisst das «Pokémon Unite».

Auch das Item-System setzt hier keinen Doktortitel voraus, das eigene Pokémon kann mit simplen «Buffs» – Verbesserungen – ausgestattet werden und auch der in der Pokémon-Franchise allgegenwärtige «Trank» kann während der Prügelei eingesetzt werden.

Das soll aber nicht heissen, dass das Spiel anspruchslos ist: Die Kombination aus den diversen Stärken und Schwächen der verschiedenen Pokémon setzt einiges an Koordination und Taktik voraus. Das Spiel ist ein Team-Spiel, wer nur für sich alleine spielt, wird weniger erfolgreich sein.

Ziel des Spiels: Punkte sammeln, Gegner-Pokémon abmurksen

Die zwei Teams à jeweils fünf Spielern stehen sich in einer Arena gegenüber, die mit neutralen Einheiten, Power-Ups und Punktezonen gespickt ist. Eine Runde dauert zehn Minuten. Ziel ist es, durch das Besiegen der Gegner oder von neutralen Einheiten sogenannte «Aeos-Energie» zu sammeln und diese dann mit einem «Slam Dunk» in den Punktezonen der Gegner zu versenken.

Das Team, das effizienter Energie sammelt und sie am richtigen Ort deponiert, kommt der gegnerischen Basis immer näher – die Punktezonen ähneln hier den «Towers» aus anderen MOBA-Titeln. Am Ende eines Kampfes gewinnt das Team mit den meisten Punkten.

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Gespielt wird in Fünferteams. Neue Pokémon können durch Erfolge und In-Game-Währung freigeschaltet werden.

Motivierende «Unlocks» sorgen für lange Motivation

Getreu dem «Free to Play»-Prinzip, ist der Einstieg ins Spiel kostenlos. Und nach einigen Stunden Spiel würde ich behaupten, dass man «Pokémon Unite» auch gänzlich ohne zu bezahlen spielen kann. Der Tausch von Echtgeld gegen Game-Währung ist freiwillig und dient allein dazu, schneller voranzukommen oder früher gewisse Items, Pokémon oder kosmetische Items zu erhalten.

Aber natürlich setzt das Spiel auf alle möglichen Mechanismen, um die Spieler zu fesseln. Wer sich jeden Tag mindestens einmal einloggt, kriegt Boni – ebenso, wer regelmässig Spiele spielt oder Mini-Missionen erledigt.

Hat «Pokémon Unite» Potenzial zum eSports-Titel?

Da Spieler von anderen kompetitiven Spielen an Turnieren Gewinnsummen in Millionenhöhe abstauben, stellt sich die Frage: Kann ich mit «Pokémon Unite» auch «gud» und reich werden? Nun – das wird sich zeigen, aber auf jeden Fall fällt der Einstieg ins Game leicht von der Hand, womit eine breite Zielgruppe angesprochen wird. Ob sich Turniere um Ruhm und Geld darum entwickeln werden, ist wohl auch eine Frage der Initiative durch Nintendo selbst. Vermutlich wird das Spiel einigen Hardcore-MOBA-Zockern zu eindimensional vorkommen. Für Spassrunden mit Freunden ist das Spiel aber bestens geeignet und sorgt für Spannung, Frust und einige Glücksmomente, wenn alles zusammenpasst – insofern ist es definitiv ein packender Team-Multiplayer-Titel.

Bonus für Early Adopters: Zeraora als Start-Pokémon

Wer «Pokémon Unite» vor dem 30. August installiert und spielt, erhält in seiner Mailbox ein kostenloses Pokémon, um gleich loszulegen. Es handelt sich hierbei um das mythische Pokémon «Zeraora», das für seine Schnellheit und Elektro-Attacken bekannt ist.


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Pascal Landolt

Pascal lebt für Technologie und schreibt leidenschaftlich gerne – und als Mitgründer und Redaktor von Techgarage kann er diese beiden Passionen miteinander verbinden. Er wohnt in Zürich, aber eigentlich nennt er die ganze Welt sein Zuhause. Pascal war beruflich redaktionell und in der PR für einen globalen Technologiekonzern tätig, bevor er sich selbständig gemacht hat.

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