Der Apple «HomePod Mini» im Test – Klein, aber Oho

Lange musste die Apple Fangemeinde auf einen kleineren HomePod warten. Wie Google oder auch Amazon, wollte man von Apple ein Einsteigergerät sehen, welcher nicht gleich CHF 300 kostet. Mit dem HomePod Mini dürfte der Konzern aus Cupertino eine richtige Entscheidung getroffen haben, denn der HomePod Mini ist über Monate hinweg ausverkauft.

Techgarage hat sich einen Importiert und getestet und sagen euch, für wen der kleine Smartspeaker geeignet ist.

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Design – 8 Zentimeter klein

Im Vergleich zum grossen HomePod, ist der Mini eine fasst komplett Kugel. Oben und unten sind beide Enden abgeflacht, damit er gut stehen, bzw. einfach bedient werden kann. Mit seinen 8,4 cm ist er so klein, dass er fast in eine Hosentasche passt. Im Gegensatz zum grossen Bruder mit 2,5 kg wiegt der HomePod Mni nur 345 Gramm.

Abgesehen von der Form und der Grösse, ist die Stoffummantelung genau dieselbe wie beim grossen HomePod.

Was dem einen oder anderen vielleicht auffallen mag, ist das neue „Display“ welches sich oberhalb befindet. Während es beim grossen HomePod noch eher klein und unscheinbar war, wurde es beim Mini farbiger, lebendiger und grösser. Persönlich gefällt mir dieser Schritt gut.

Sound – Meisterleistung für die Grösse

Der HomePod Mini es im Vergleich zum grossen Bruder wirklich eine abgespeckte Variante. Schon alleine beim Gewicht lässt sich die verbaute Technik innerhalb erahnen. Beim Hörtest fällt aber auf, er klingt besser als der Amazon Echo, Amazon Echo Dot oder ein Google Nest Audio.

Wer es aber richtig laut und mit viel Bass möchte, muss aber leider auf den grossen Bruder umsteigen, denn da hinkt der Mini etwas hinterher, was aber auf Grund der Grösse zu entschuldigen ist.

Bei meinem Test steht der HomePod Mini im Büro, wo ich ihn als meinen täglichen Lautsprecher nutze, auch für Intercom, welches Apple mit iOS 14.2 eingeführt hat. Auch wenn es hier am Anfang Anlaufschwierigkeiten gab, klappt die Funktion mittlerweile super zwischen meinen HomePods und dem iPhone.

AirPlay um Musik zu übertragen

Eine wirklich coole Funktion, welche auch mit iOS 14.2 den Weg auf alle HomePods gefunden hat, ist die Möglichkeit, Musik vom iPhone auf den HomePod zu übertragen, oder zu übernehmen, sobald man sich diesem nähert. Apple scheint da mit einer Mischung zwischen NFC und Bluetooth zu arbeiten, welche die Geräte schnell erkennt und Apple Music bzw. AirPlay aktiviert.

HomePod Mini mt MacBook Pro

Noch kein grossflächiger «Third-Party Musik App» Support

Während der Präsentation vom HomePod Mini, hat Apple angekündigt, dass bald TuneIn und andere Dienste einen nativen Weg auf den HomePod finden. Dass dies in der Schweiz noch nicht gut funktioniert, dürfte sicher daran liegen, dass der HomePod hier gar nicht offiziell verkauft wird. Erst kürzlich haben wir jedoch einen Weg beschrieben, der es später jeden Musik- oder Podcast Dienst ermöglichen sollte, auf den HomePod zu kommen. Aktuell klappt diese nur mit Pandora bei mir, da diese ihre App so weit aktualisiert haben.

Testfazit

Auch wenn Siri nicht gerade zur intelligentesten KI gehört, bin ich ein Fan der HomePods. Sie sehen super aus, passen in jede Einrichtung und der Sound ist toll. Der HomePod Mini selber ergänzt das Haus perfekt bei mir um Büro. Auch wenn der kleine nicht auf den Bass kommt, wie ich ihn mir Freitag Nachmittag kurz vor dem Wochenende wünsche, tönt er für seine grösse super. Dank Intercom gehören ein Geschreie oder rum Schreiberei im Haus für Kleinigkeiten der Vergangenheit an.

Mit 99 Dollar bzw. 96,50 Euro ist der HomePod Mini ein perfektes Einsteigergerät für alle, die sich schon immer einen HomePod kaufen wollten. Wer mehrere verteilt hat, kann nicht nur Multiroom Sound hören, sondern diese auch als Stereo-Paar koppeln.

Leider beglückt uns Apple in der Schweiz nicht mit HomePods, weshalb ich euch Digitrends.ch empfehlen kann. Wie oben bereits angemerkt, ist der Ansturm gerade recht gross, also müsst ihr mit Wartezeiten rechnen.


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