Techgarage

Tesla senkt erneut die Preise von Model S und Model X

by Pascal Landolt 22. Mai 2019

Bei Tesla scheint gerade einiges los zu sein – neben dem Aktienkurs des Unternehmens, der gerade etwas unter Druck steht. Das extrem pessimistische Kursziel von 10 US–Dollar, das gerade durch die Medien geistert, ist hier aber wohl mehr PR-Stunt von Analysten mit eigener Agenda als eine realistische Einschätzung.

Aber trotz all der Börsen- und Handelskriege, die gerade am toben sind: Tesla ist noch immer Meister im Herstellen und Ausliefern von Elektrischen Autos.

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Nun senkt der Hersteller die Preise von Model S und Model X – vorerst zumindest in den USA. Der Preis eines Model S-Basismodells in der «Standard Range» wird dabei von 78’000 US–Dollar auf 75’000 gesenkt, während das Basismodell des Model X um 2’000 Dollar auf 81’000 herabgesetzt wird.

Diese Preissenkung folgt auf ein Update der Tesla-Linie: Ende April hatte der Elektroautohersteller verschiedene Änderungen an seinen Premium-Modellen vorgenommen. Dabei wurden bei Model S und Model X unter anderem die Motoren überarbeitet und damit die Reichweite erhöht, die Stossdämpfung verbessert.

Kostenloses Supercharging ist zurück

Um den Verkauf von bereits vorkonfigurierten «Inventur»-Autos anzukurbeln, hat Tesla zudem den Bonus des kostenlosen, unlimitierten Supercharging wieder eingeführt, wie «Electrek» berichtet. Während das kostenlose Aufladen an Teslas eigenem Netzwerk lange Zeit bei jedem Autokauf inkludiert war, wurde dieser Bonus in jüngster Zeit bei neuen Autokäufen abgeschafft. Laut CEO Elon Musk war es «nicht nachhaltig», jedem verkauften Fahrzeug auf Lebenszeit gratis Strom zu garantieren – vor allem mit der Einführung des «Autos für die Masse», des Tesla Model 3.

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Tesla erklärt Kunden, wie sie ihre Autos selbst reparieren können

Mit immer mehr Teslas auf den Strassen und einem rapiden Wachstum bei den Auslieferungen, erklärt der Elektroauto-Hersteller nun seinen Kunden, wie sie einfache Wartungsarbeiten an ihrem Tesla Model 3 selber vornehmen können, ohne dafür ein Service Center besuchen zu müssen.

Durch ein «Do it Yourself»-Manual, das online verfügbar ist, können Kunden sich schlau machen, wie sie unter anderem selbständig das Entertainment-System einrichten, den Touchscreen rebooten, Nummernschild-Halter ersetzen, den Luftfilter der Kabine austauschen, Scheibenwisch-Wasser nachfüllen oder die Radabdeckungen ersetzen können. Gleichzeitig ruft der Autohersteller aber dazu auf, diese Prozeduren nur selber umzusetzen, «wenn man sich dabei wohl fühlt und alle Vorgaben wie beschrieben umsetzt».

Pascal Landolt

Pascal Landolt

Pascal ist Tech-Enthusiast und begeisterter Storyteller – und als Mitgründer und Redaktor von Techgarage kann er diese beiden Passionen miteinander verknüpfen. Er lebt in Zug, aber eigentlich nennt er die ganze Welt sein Zuhause.

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2 Kommentare

  1. Michel
    2 months ago

    AUch wenn die Preise runter gehen, leider immer noch teuer.

  2. Markus
    2 months ago

    Arbeiten, die der Kunde selbst erledigen kann, sparen dem Konzern natürlich Geld. Ein Zeichen für gut laufende Geschäfte ist das allerdings nicht.

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