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Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro sollen in München vorgestellt werden

by Kevin Kyburz 14. August 2019

Erst kürzlich haben wir von einer chinesischen, Huawei-nahen Quelle erfahren, dass die neuen Smartphone-Modelle Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro am 19. September vorgestellt werden sollen. Bislang gab es jedoch kaum Anhaltspunkte über den Ort, an dem die grosse Präsentation stattfinden soll. Wie wir nun jedoch erfahren haben, soll die Ankündigung in Deutschland statt, genauer in München, stattfinden. Dies wäre auch die Stadt, in der Huawei bereits sein Mate 9 und sein Mate 10 vorgestellt hat.
London wäre offenbar auch ein Anwärter für die grosse Präsentation gewesen – schliesslich enthüllte Huawei dort letztes Jahr sein Mate 20. Möglicherweise möchte sich Huawei jedoch dieses Jahr noch zusätzlich vom Angelsächsischen Raum distanzieren – ist man doch gerade mit den USA wegen Import-Restriktionen im Clinch. Gleichzeitig mit der Vorstellung in Europa sollen die beiden neuen Smartphone-Modelle Mate 30 und Mate 30 Pro auch in China enthüllt werden: Hierzu wird unserer Quelle nach in der Metropole Shanghai ein Event steigen.

So viel besser wird das Huawei Mate 30

Noch wird weiterhin fleissig spekuliert, was das Mate 30 neben dem neuen Kirin 990 Chip, welcher wohl am 6. September an der IFA in Berlin enthüllt wird, an Verbesserungen mit sich bringt.
Wie wir erfahren haben, wird das Mate 30 ein verbessertes Display mit einer Bildwiederholrate von 90Hz haben, wie es schon das OnePlus 7 Pro besitzt und das Gerüchten zufolge auch im Google Pixel 4 Einsatz finden soll. Während die meisten Smartphone-Screens über eine Bildwiederholrate von 60 Hz verfügen, soll eine Erhöhung auf 90 Hz für ein ruhigeres und angenehmeres Bild sorgen.
Weiter erreichen uns Gerüchte und erste Bilder eines sogenannten «Waterfall»-Designs für den Bildschirm des Mate 30 Pro. Dies würde bedeuten, dass der Screen auf beiden Seiten über einen stark abfallenden Bildschirmrand von je 60 Pixeln Höhe verfügt. Im Vergleich zu normalen «Curved»-Bildschirmen sind diese «Wasserfall»-Designs ausgeprägter, sorgen von der Front betrachtet für noch schmalere Bildschirmränder und erlauben es, auch auf der Seite eines Smartphones noch Informationen anzuzeigen.

Mit dem Mate 30 zurück auf den Kamera-Thron?

Neben dem Display soll Huawei auch an der Kamera geschraubt haben: Die Quad-Cam mit vier Linsen soll gemäss Berichten zwei Sensoren mit je 40 Megapixel besitzen. Daneben kommt ein 8 Megapixel Teleobjektiv und ein 3D ToF-Sensor (Time of Flight, Tiefenmesser) dazu. Das würde ein Kamera-Upgrade im Vergleich zum P30 und P30 Pro bedeuten, welches Huawei derzeit gut gebrauchen kann. Denn das erst kürzlich vorgestellte Note 10 von Samsung soll gemäss DxOMark derzeit die beste Kamera in einem Smartphone besitzen – es schlägt das Huawei P30 Pro um einen Punkt und erobert damit den Thron für die Koreaner zurück. Wird Huawei das auf sich sitzen lassen?
Traditionell wird Huawei auch die Akku–Kapazität wieder ins Zentrum stellen: Das aktuell Mate 20 Pro verfügt über einen vergleichsweise grossen 4’200 mAh-Akku. Entweder wird diese Kapazität im Mate 30 Pro nochmal angehoben, oder Huawei wird Wege finden, um aus derselben Akku–Kapazität noch einige Minuten mehr Nutzungsdauer herauszukitzeln.

Kommt das Mate 30 (Pro) mit HarmonyOS?

Die spannendste Frage ist derzeit aber noch, ob das Huawei Mate 30 noch mit Android Q und EMUI 10 ausgeliefert wird. Oder wird es gar das erste Smartphone werden, bei dem Huawei auf sein eigenes Betriebssystem «Harmony OS» setzt, das kürzlich an der Huawei-Entwicklerkonferenz HDC offiziell vorgestellt wurde. Sollte letzteres der Fall sein, dürfte das Mate 30 nach der Präsentation wohl zumindest in Europa noch nicht umgehend in den Verkauf gelangen, da HarmonyOS für die Bedürfnisse von Nutzern ausserhalb Chinas noch nicht so weit sein dürfte.
Wir werden wohl erst am 19. September in München definitiv erfahren, was von den Leaks und Gerüchten sich definitiv bewahrheiten wird. Bis dann werten wir weiter Hinweise aus und wer weiss: Vielleicht erfahren wir dann gleichzeitig auch gleich noch Neues zum Huawei Mate X, dem ersten faltbaren Smartphone des chinesischen Herstellers.
Update: 1. September
Termin von Huawei bestätigt

Kevin Kyburz

Kevin Kyburz

Kevin Kyburz gehört zu der Generation Y, welche mit einem Windows 95 Computer und der ersten PlayStation aufgewachsen sind.

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