Apple Watch Series 5 im Test: Spitzen-Smartwatch in neuer Version

Gemeinsam mit dem iPhone 11 und dem iPhone 11 Pro hat Apple im September auch eine neue Version der beliebten Apple Watch präsentiert. Die Apple Watch Series 5 gleicht im Aussehen zwar der Serie 4, aber im Inneren steckt so einiges, was für ein Update spricht.

Bereits seit einigen Wochen trage ich die Apple Watch Series 5 täglich an meinem Handgelenk und fasse deshalb an dieser Stelle zusammen, weshalb und für wen sich ein Upgrade eventuell lohnt.

Design – Neue Materialien

Apple Watch Series 5

Von der Apple Watch Series 4 zur Series 5 hat sich äusserlich gar nichts verändert – ausser bei der Materialwahl: Apple bietet neben Aluminium und Edelstahl neu noch Titan und auch wieder Keramik an. Mir persönlich gefällt die weisse Keramik-Smartwatch sehr.

Hardware – Mit «Always on»-Display

Die grösste Neuerung an der Apple Watch Series 5 ist definitiv das «Always on»-Display – also die Möglichkeit, den Screen der smarten Uhr jederzeit eingeschaltet zu lassen. Diese Funktion wird erst durch den neuen S5 Chip ermöglicht: Er sorgt dafür, dass die Bildwiderholfrequenz der Watch im Ruhezustand von 60Hz auf 1Hz heruntergeschraubt wird, um den Akku möglichst zu schonen.

apple gibt denn auch an, dass die Akkulaufzeit der apple Watch Series 5 trotz «Always on»-Display gleich bleibt wie bei den Vorgängern. Bei meinem Test musste ich allerdings feststellen, dass dies nicht ganz stimmt. Ich finde die Möglichkeit des immer sichtbaren Zifferblatts zwar super, jedoch habe ich mich dazu entschlossen die Funktion zu deaktivieren, wordurch ich täglich rund 1,5h an Akkulaufzeit einspare. Wer die Apple Watch  auch in der Nacht trägt, fühlt sich eventuell sogar etwas gestört durch das «Always on»-Display.

Neue Funktionen: Apple Watch bald auch für Android-User?

Weiter hat apple neu einen magnetischen Kompass in der Uhr verbaut, was bei der Orientierung sehr nützlich ist. Damit – und mit der neuen Möglichkeit, Apps direkt von der Uhr aus zu installieren, statt dies über ein iPhone machen zu müssen, wird es für Nutzer einer apple Watch bald schon möglich sein, die Smartwatch auch alleinstehend zu nutzen. Somit wäre es vielleicht schon bei einer kommenden Apple Watch Series 6 möglich, auch als Android-User ohne iPhone eine Apple Watch vollumfänglich nutzen zu können.

Fazit – Solides Upgrade dank neuer Funktionen

Die neue Apple Watch Series 5 ist zwar nicht das grosse Update, das viele Fans der Uhren-Serie vielleicht erwartet haben, jedoch geht es mit der Series 5 einen Schritt weiter in Richtung «unabhängige Smartwatch». Wie schon die Jahre zuvor, ist die Apple Watch die wohl kompletteste und deshalb beste Smartwatch auf dem Markt. Dank Funktionen wie EKG und Pulsmessung kann diese Uhr auch Leben retten und die Fallerkennung ist besonders für ältere oder sturzanfällige Personen eine hilfreiche Funktion. Wer sich schon immer ein «Always on»-Display gewünscht hatte, bekommt es nun mit der Series 5 spendiert. Wer bereits eine Apple Watch Series 4 sein eigen nennt, für den ist der Umstieg auf eine Series 5 nicht zwingend. Für Apple-Fans mit einer Series 3-Watch oder älter, würde ein Upgrade schon alleine wegen der erweiterten Gesundheits-Funktionen Sinn machen.

Preise und Verfügbarkeit der Apple Watch Series 5

Die Apple Watch Series 5 gibt es in folgenden Material-Ausführungen:

  • Aluminium
  • Edelstahl
  • Titan
  • Keramik

Bei der Aluminium- und Edelstahl–Version bietet apple folgende Farben an:

  • Gold
  • Silber
  • Schwarz

Neu kann man dank dem «Apple Watch Studio» seine Wunschuhr zusammenstellen. Dies bedeutet, man kann das Gehäuse, die Grösse und sein Wunsch-Armband individuell zusammenstellen.
Die Preise starten für eine Aluminium Apple Watch Series 5 bei 449.- Schweizer Franken (CHF) und für eine aus Edelstahl bei 749.- Franken.


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Kevin Kyburz

Kevin Kyburz ist seit einem Jahrzehnt als Blogger unterwegs und darf seine Meinung zu aktuellen Tech-Themen auch mal im Radio oder in Tageszeitungen unterbringen. Als ehemaliger Kolumnist für eine grosse Pendlerzeitung hat er ein Gespür für technische Fragen von Lesern entwickelt und versucht diese so gut wie möglich zu klären. Wenn er nicht gerade mit Technik beschäftigt ist, widmet er sich der Natur und der Fotografie.

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