DuckDuckGo baut seinen KI-Dienst Duck.ai weiter aus: Ab sofort lassen sich dort nicht nur Texte und Bilder generieren, sondern auch bestehende Fotos bearbeiten. Gleichzeitig gibt es eine neue Option für alle, die von KI komplett die Nase voll haben.
Fotobearbeitung mit Privatsphäre-Fokus
Die neue Funktion ist über die Option «Neues Bild starten» erreichbar: Dort können Nutzende eine Datei hochladen und per KI bearbeiten lassen. Unterstützt werden die gängigen Formate JPEG, PNG und WebP. Typisch für DuckDuckGo werden sämtliche Eingaben und Ergebnisse anonymisiert und nicht für das Training der KI-Modelle verwendet. Die hochgeladenen Bilder bleiben lokal auf dem Gerät gespeichert.
Komplett KI-frei suchen
Wer einen grossen Bogen um künstliche Intelligenz machen möchte, findet unter noai.duckduckgo.com eine neue Anlaufstelle. Diese Version der Suchmaschine verzichtet komplett auf KI-Zusammenfassungen, Buttons und Prompts. Zusätzlich filtert sie KI-generierte Bilder automatisch aus den Suchergebnissen heraus.
Für jeden etwas dabei
DuckDuckGo fährt damit eine clevere Doppelstrategie: KI-Enthusiasten bekommen mit Duck.ai ein mächtiges Tool, das Privatsphäre ernst nimmt – während KI-Skeptiker mit der noai-Variante eine bewusst entschlackte Suche erhalten. In einer Zeit, in der Google und Co. KI immer aggressiver in ihre Produkte integrieren, ist das ein erfrischend nutzerzentrierter Ansatz.