Trotz Gerüchten über Verzögerungen hält Apple an seinem Zeitplan fest: Das überarbeitete Siri mit Apple-Intelligence-Funktionen soll noch 2026 erscheinen. Das bestätigte der Konzern gegenüber CNBC – nachdem Bloomberg-Reporter Mark Gurman zuvor über interne Probleme berichtet hatte.
Interne Verzögerungen, aber kein offizielles Verschieben
Laut Bloomberg-Berichten kämpft Apple intern mit der neuen Siri-Generation. Ursprünglich war der Start für iOS 26.4 im Frühjahr geplant – nun stehen eher iOS 26.5 oder spätere Versionen im Raum. In Tests soll Siri teilweise zu langsam reagieren oder Anfragen nicht korrekt verarbeiten.
Die offizielle Stellungnahme an CNBC wiederholt jedoch nur, was Apple bereits im Sommer 2025 versprochen hatte: Die seit der WWDC 2024 angekündigten Funktionen kommen «irgendwann 2026». Konkrete Termine nannte Apple nie öffentlich – technisch gibt es also keine Verspätung.
Diese Siri-Funktionen sind geplant
Das neue Siri soll deutlich leistungsfähiger werden und folgende Features mitbringen:
- Persönlicher Kontext: Siri versteht eure Gewohnheiten und Vorlieben besser
- Tiefere In-App-Aktionen: Mehr Kontrolle über Apps per Sprachbefehl
- Bildschirmbewusstsein: Fragen zum aktuellen Bildschirminhalt stellen
- Websuche und Bildgenerierung: Weitere KI-Features sind in Entwicklung
Aktienkurs unter Druck
Apples Statement kam nicht ohne Grund: Die Aktie verlor am Mittwoch rund fünf Prozent – sowohl wegen der Siri-Gerüchte als auch wegen einer laufenden FTC-Untersuchung zu Apple News. Mit der Bestätigung des 2026-Zeitplans wollte Apple offenbar Investoren beruhigen.
Fazit: Noch ist Zeit
Apple hat bis Dezember 2026 Zeit, sein Versprechen einzulösen. Ob die neuen Siri-Funktionen am Stück oder schrittweise über mehrere Updates verteilt kommen, bleibt abzuwarten. Die erste Beta von iOS 26.4 wird noch im Februar erwartet – dann wissen wir mehr.