AirPods 2 von Apple im Test – Gewohnt grossartig

Seit gut zwei Wochen sind die Apple AirPods der 2. Generation nun bereits auf dem Markt. Über diese Neuauflage wurde im Vornherein viel gemunkelt, bevor die AirPods dann am 20. März inmitten einer durchgetakteten Apple-Woche enthüllt wurden.
Und während die drahtlose Ladefunktion von Branchenkennern erwartet wurde, gab es auch Gerüchte zu einer Version in schwarz. Persönlich bin ich allerdings der Meinung, dass weiss als Auswahl definitiv ausreicht, weil es einfach edler aussieht.
Also habe ich mir ein Paar der neuen AirPods 2 von Apple geschnappt und sie auch gleich für euch getestet.

Die inneren Werte zählen

Rein äusserlich haben sich die AirPods der 2. Geneneration nicht verändert. Noch immer sind sie die kompakten und schlicht geformten Kopfhörer, die wir seit Dezember 2016 kennen. Im inneren steckt neu aber ein extra für Kompfhörer entwickelter Chip, der jetzt auf den Namen «H1» hört – wobei das «H» wohl für Headphone steht. Dieser Chip verbessert spürbar die Verbindung zwischen iPhone oder AppleWatch und den AirPods. Im direkten Vergleich mit den Airpods der 1. Generation ist es sicher eine Sekunde weniger, die für eine Verbindung benötigt wird. Auch der Wechsel zwischen iPhone und MacBook passiert fliessend.
Dank dem H1-Chip lässt sich jetzt auch Siri per direktem Sprachbefehl «Hey Siri…» steuern. Bei meinen Tests hat das gut funktioniert, auch wenn ich die Assistentin momentan nur dazu nutze, um die Lautstärke meine Musik zu regulieren und durch die Playlist zu scrollen.
Apropos Musik: apple gibt zwar an, dass die AirPods der zweiten Generation neu 50% mehr Sprachdauer pro Akkuladung bieten. Doch die Akkulaufzeit beim Musik hören hat dies jedoch offenbar keinen Einfluss – diese bleibt unverändert bei 5 Stunden, as mir auch meistens ausreicht.
Apple AirPods 2
Wer länger als fünf Stunden am Stück Musik hören will, muss seine AirPods bloss für 15 Minuten ins Ladecase stecken und ist danach gleich wieder für weitere drei Stunden startbereit. Dies ist bei meinem Test nicht ganz hingekommen, aber die Ladegeschwindigkeit der AirPods ist schliesslich auch je nach Akkustand unterschiedlich.
Das Ladecase lässt sich neu auch drahtlos aufladen. Bei meinem Test habe ich es auf das Huawei P30 Pro gelegt, welches eine mit der «Reverse Charging»-Funktion die Möglichkeit anbietet, seinen Handy-Akku zum Aufladen von anderen Geräten bereitzustellen. Ich vermute mal, apple wollte das Ladecase zusammen mit AirPower, der Ladematte, präsentieren, die ja nun nicht mehr erscheinen wird. Persönlich bevorzuge ich aber immer noch das drahtgebundene Laden bei den AirPods, weil ich die Vorteile der drahtlosen Variante noch nicht klar erkennen kann.

Fazit

Ich bin ein grosser Fan der AirPods, auch wenn ich eine «Noise Cancellation»-Funktion schmerzlich vermisse. Die AirPods sitzen gut in den Ohren und sind schnell bereit für ihren Einsatz. Meiner Meinung nach ist das Upgrade besonders für Nutzer gerechtfertigt, die oft die «Hey Siri…»-Funktion nutzen oder viel telefonieren und froh sind um die zusätzliche Laufzeit.
Das Case zum drahtlosen Laden ist praktisch, kostet jedoch inklusive der AirPods 229.- Schweizer Franken. Für 179.- Franken bekommt man die AirPods der 2. Generation auch im normalen Ladecase.


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Kevin Kyburz

Kevin Kyburz ist seit einem Jahrzehnt als Blogger unterwegs und darf seine Meinung zu aktuellen Tech-Themen auch mal im Radio oder in Tageszeitungen unterbringen. Als ehemaliger Kolumnist für eine grosse Pendlerzeitung hat er ein Gespür für technische Fragen von Lesern entwickelt und versucht diese so gut wie möglich zu klären. Wenn er nicht gerade mit Technik beschäftigt ist, widmet er sich der Natur und der Fotografie.

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