«Once Upon a Try» – Google-Ausstellung zu Erfindungen und Entdeckungen

Google Arts & Culture, die Kulturplattform des bekannten Suchmaschinenriesen, hat heute die Online-Ausstellung «Once Upon a Try» zu Themen rund um Erfindungen und Entdeckungen eröffnet. An der Ausstellung haben mehr als 110 Partner – darunter die NASA und das Kernforschungszentrum CERN – mitgewirkt.

Über 200’000 Ausstellungsstücke

Google Arts & Culture möchte nach eigenen Angaben mit der Online-Ausstellung «Once Upon a Try» auf Erfindungen und Entdeckungen aufmerksam machen, die für die Entwicklung des Menschen über die letzten Jahrtausende hinweg bedeutsam gewesen seien. Egal ob es sich dabei um das erste bekannte Werkzeug oder einen modernen Roboter handeln würde. Neben der Dampfmaschine könne man sich auch einen Düsenantrieb anschauen.

In der Ausstellung würden über 200’000 historische Aufzeichnungen, Artefakte und Videos gezeigt – darunter die erste Landkarte von Amerika. Für die Vermittlung des Stoffes werde teilweise auch die Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Technik eingesetzt, sagt Google.

In der App «Big Bang AR» könne man zum Beispiel den Urknall mit Hilfe von Augmented-Reality-Features erleben. Zusammen mit der Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton als Reiseleiterin würde man sich auf eine 360-Grad-Reise begeben – vom Beginn des Universums bis heute. Die Big-Bang-AR-App ist sowohl für iOS- als auch Android-Geräte verfügbar.

Mehr als 400 interaktive Ausstellungen

Eigentlich handelt es sich bei der Online-Sammlung «Once Upon a Try» nicht um eine einzige Ausstellung. Vielmehr könne man sich insgesamt über 400 interaktive Ausstellungen zum Thema Erfindungen und Entdeckungen anschauen.

Hervorzuheben ist auch das Forschungs-Tool «Das visuelle Universum der NASA». Hier würde die NASA ihr Archiv mit 127’000 historischen Bildern zur Verfügung stellen, das man mit Hilfe von Googles Machine-Learning-Technologie erkunden könne.

Als zusätzlichen Einblick in die Welt der Forschung öffne Googles Street View die Türen zu Orten, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Auf diese Weise erhielte man zum Beispiel Zugang zum CERN oder der Internationalen Raumstation ISS.

Die Ausstellung «Once Upon a Try» kann man sich im Web-Browser oder über die «Google Arts & Culture»-App anschauen, die sowohl für iOS als auch Android zur Verfügung steht.


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Kevin Kyburz

Kevin Kyburz ist seit einem Jahrzehnt als Blogger unterwegs und darf seine Meinung zu aktuellen Tech-Themen auch mal im Radio oder in Tageszeitungen unterbringen. Als ehemaliger Kolumnist für eine grosse Pendlerzeitung hat er ein Gespür für technische Fragen von Lesern entwickelt und versucht diese so gut wie möglich zu klären. Wenn er nicht gerade mit Technik beschäftigt ist, widmet er sich der Natur und der Fotografie.

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