Im Test: Der Dyson Purifier Cool Formaldehyde Luftreiniger

Saubere Luft ist heutzutage nicht mehr häufig anzutreffen, vor allem in den eigenen Vier-Wänden sind relativ viele Schadstoffe aus Möbeln, Teppiche oder Farbanstriche zu finden. Durch Verbrennen von Öl während dem Kochen wird dies nicht besser und belastet unseren Körper.

Dyson ist einer der Hersteller, welcher mit seinen Luftreinigern eine breite Palette von Produkten auf dem Markt hat, die sich der Luftreinigung verschrieben haben. Vor einigen Monaten hatten wir den Dyson Pure Cool zum Test im Einsatz, welcher Pollen und vor allem sonstige Schadstoffe rausgefiltert hat. Mit dem Purifier Cool Formaldehyde, bringt Dyson einen Luftreiniger auf den Markt, welcher Formaldehyde nicht nur filtert, sondern auch gleich zerstört.

Formaldehyde ist eine organisch-chemische Verbindung mit einem stechenden Geruch. Es kann als Klebstoffbestandteil in Holzwerkstoffen enthalten sein, etwa in Bauprodukten und Möbeln. Formaldehyd in der Innenraumluft reizt die Schleimhaut der Augen und der oberen Atemwege. In der Folge kommt es zu Beschwerden wie Augenbrennen, Stechen in der Nase und im Hals, wässrigem Schnupfen oder Verstopfen der Nase.

Wir haben den Dyson Purifier Cool Formaldehyde rund 2 Monate getestet und ihn dabei mit allen neuen Gegenständen konfrontiert, welche Formaldehyde enthalten könnten.

Neues Design und tatsächlich leiser

Aktuell stehen bei mir zu Hause 2 Dyson Luftreiniger im Einsatz – der Pure Cool und der neue Purifier Cool Formaldehyde. Während der Pure Cool bereits gute Dienste geleistet hat, empfand ich den Lärm doch oft etwas störend. Als Dyson dann beim «Purifier Cool Formaldehyde» angekündigt hat, dass dieser bis zu 20 % leiser sein soll, dachte ich zuerst es sei einfach Marketing Blabla, welches das menschliche Ohr gar nicht wahrnehmen kann. Fakt ist, der neue Dyson Luftreiniger ist leiser und dadurch um einiges angenehmer. Ob dies nun 20 % sind, kann ich nicht beurteilen.

Dyson Purifier Cool Formaldehyde Luftreiniger Turm

Ansonsten sieht der Dyson Luftreiniger genauso smart und schnittig aus wie seine Vorgänger. Der etwa ein Meter hohe Turm passt so in jede Wohnung und Nische. Im unteren Teil kommt neu mit einer Bronze-farbigen Abdeckung zum Einsatz, die zumindest bei mir zu Hause schön mit dem Boden harmoniert.

Luftreinigung – Tschüss Pollen, Schadstoffe und Formaldehyde

Da bisher schon seit rund einem Jahr der Dyson Pure Cool im Einsatz ist, habe ich diesen für 2 Tage deaktiviert, um beim Test vom neuen Purifier Cool Formaldehyde bessere Ergebnisse zu sehen.

Ich war positiv überrascht zu sehen, dass in unserem Haus praktisch keine Formaldehyde zu finden waren. Damit ich aber einen Fehler seitens Dyson ausschliessen konnte, habe ich bei einigen Möbelherstellern von uns angefragt, ob diese wüssten, ob sie Formaldehyde verwenden bzw. diese ihn ihren Klebstoffen zu finden sind. IKEA hat mir auf meine Anfrage folgendes Dokument zugeschickt, welches über Formaldehyde informiert. Bei anderen Herstellern kamen ähnliche Antworten zusammen, wobei alle darauf hingewiesen haben, dass man versucht, den Anteil an Formaldehyde zu gering wie möglich zu halten.

Dyson Purifier Cool Formaldehyde Luftreiniger Display

Nun ist gering keine Kennziffer, welche ich mit der Skala vom Dyson Luftreiniger vergleichen kann, wodurch ich mich weiter auf die Suche nach älteren Möbeln machte und auch schliesslich fand. Zusammen in einem Raum geschlossen liess ich den Dyson Purifier Cool Formaldehyde laufen bis dieser so weit ich erkennen konnte, die Formaldehyde beseitigte.

Für mich selbst habe ich zwar nicht direkt einen Unterschied gemerkt. Klar schmeckt der Raum für mich mit einem Dyson immer etwas nach Krankenhaus, doch denke ich schmeckt ein Mensch Formaldehyde bei kleiner Konzentration nicht heraus, vor allem wenn noch andere Schadstoffe, Pollen und Partikel in der Luft sind.

Dyson Purifier Cool Formaldehyde Luftreiniger App
Anzeige der Luftqualität innerhalb der Dyson App

Apropos Pollen und Schadstoffe: Während den kurzen Regenpausen, wurden wir natürlich auch nicht von Pollen verschont. Wie schon der Vorgänger, hat auch der neue Dyson Luftreiniger Pollen schnell herausgefiltert, wodurch ich auch mal auf eine „Anti-Pollen“ Tablette verzichten konnte. Bei Schadstoffen sieht es ähnlich aus. Wer gerne kocht und den Dyson im Auto-Modus aktiviert hat, stellt schnell fest, dass dieser nach kurzer Zeit beim Kochen anspringt und anfängt die Luft zu reinigen. Verbranntes Öl stosst jede Menge Schadstoffe aus, die von der Luft in die Lunge kommen und sicher nicht zu unserer Gesundheit beitragen.

Testfazit

Saubere Luft ist etwas Tolles und sollte eigentlich was ganz Normales sein. Wer nicht an einem Ort mit sauberer Luft wohnt und dort durchgehend das Fenster offen lassen kann, für den ist ein Dyson Luftreiniger definitiv etwas.

Der Dyson Purifier Cool Formaldehyde reinigt nicht nur Sachen wie Pollen und Feinstaub, sondern zersetzt Formaldehyde, wo andere Luftreiniger schon gar nicht mitkommen. In unserem Test konnte der Luftreiniger wie schon sein Vorgänger überzeugen. Egal, ob in der Küche, Wohnzimmer oder im Büro. Pollen und Gerüche waren nach wenigen Minuten verschwunden.

Bei der Suche nach Formaldehyde konnte ich mich glücklich schätzen nicht zu viel davon zu Hause zu finden.

Mit einem Preis von CHF 699 ist der Luftreiniger nicht gerade günstig, dafür sieht er nicht so klobig aus wie andere.


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Kevin Kyburz

Kevin Kyburz ist seit einem Jahrzehnt als Blogger unterwegs und darf seine Meinung zu aktuellen Tech-Themen auch mal im Radio oder in Tageszeitungen unterbringen. Als ehemaliger Kolumnist für eine grosse Pendlerzeitung hat er ein Gespür für technische Fragen von Lesern entwickelt und versucht diese so gut wie möglich zu klären. Wenn er nicht gerade mit Technik beschäftigt ist, widmet er sich der Natur und der Fotografie.

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