Der Dyson Pure Cool im Test – Saubere Luft für viel Lärm

Seit bald 2 Monaten säubert der Dyson Pure Cool hier im Haus die Luft und bringt dabei einen kühlenden Luftzug mit sich. Für einen Test der Besonderen Art, konnten wir den Turmventilator mit integrierter Luftreinigung testen.

Was er kann und weshalb ein Luftreiniger heutzutage ein Muss ist, erfährt ihr hier im Beitrag oder auch in unserem Video.

Der Dyson Clean Cool im Test | 4K | 2020 | Deutsch

Der Mensch braucht Sauerstoff, um Überleben zu können. Dieser befindet sich mit X anderen Stoffen in der Luft. Das nicht alles gut ist, was wir einatmen, sollte jedem bekannt sein.

Vor rund einem Jahr haben wir unser Haus auf dem Land umgebaut – seither stinkt es etwas. Grund soll ein verfahren sein, welches unserem Holzboden zum besseren Schutz verhilft. Der Gestank ist nicht stark, aber er ist da und dass noch rund ein halbes Jahr.

Um nach einer Lösung zu suchen, habe ich für ein Testgerät bei Dyson angefragt, denn was für eine Umgebung ist besser um so eine Gerät zu testen, als hier. Ich muss vielleicht erwähnen, dass ich Luftreinigern nicht immer die Aufmerksamkeit geschenkt habe, welche sie verdient haben. Erlebt man erst einmal den Unterschied, möchte man es nicht mehr missen.

Aber fangen wir mal an.

Design – Schlicht und Elegant

Entweder man liebt das Aussehen der Dyson Produkte, oder man hasst es. Mir persönlich gefällt es ganz gut, denn es wirkt modern.

Der Dyson Pure Cool ist ein Tower, welcher aus weissen Plastik beim Ventilator besteht und aus silbrigen Plastik am unteren Ende wo sich der Motor befindet. Im Gegensatz zu anderen Ventilatoren, wird von unten Luft angesogen und oben durch die Schlitze wieder ausgeblasen. Der Vorteil: Man kann das Design beliebig anpassen, was Dyson mit dem langgezogenen O auch macht.

Auf dem Gehäuse befindet sich neben dem Power Knopf, welcher bei Betätigung die letzten Einstellungen startet. Weiter ist ein Display vorhanden, welches neben der aktuellen Luftqualität auch die Stärke des Ventilators anzeigt. Sollte man statt mit der App, die Fernbedienung nutzen, lassen sich weitere Einstellungen auf dem Display anzeigen.

Technik und Filter

Im unteren Bereich befindet sich ein Motor, welcher von 2 Filtern umgeben ist. Neben dem Aktivkohlefilter ist noch ein HEPA-Filter verbaut. Beide sorgen dafür, dass neben Formaldehyd, Benzol und Stickstoffdioxid auch mikroskopisch kleinen Allergene und Schadstoffe von einer Größe bis zu 0,1 Mikron aus der Luft gefiltert werden. Dazu zählt auch Schimmel oder Feinstaub.

Dyson Clean Cool Filter

Die Filter lassen sich auswechseln, sollten sie verbraucht sein. Dyson gibt an, dass dies nach rund 4000 Arbeitsstunden der Fall ist.

Dank Bluetooth und WLAN lässt sich der Dyson schnell und einfach Einrichten. Neben der Steuerung habe ich dort die Möglichkeit, einen Zeitplan zu erstellen und eine genauere Analyse der Luft zu sehen. Diese sind nach Tag bzw. Monat sortiert.

Mir ist es beim Test öfters passiert, dass ich vergessen habe, welche Kennzahl nun genau was bedeutet. Hierfür hat Dyson eine Seite in der App integriert, welche dazu mehr erklärt.

Durch die Online Integration und der Location fragt Dyson zudem Daten ab, welche ausserhalb vom Haus gemessen wurden. Somit hat der Nutzer eine Übersicht über die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und auch die Luftverschmutzung draussen.

Dyson Pure Cool App Warnung
Dyson Pure Cool App Warnung 2

Bei höchster Ventilationsstufe säubert der Dyson Pure Cool zwar schneller und bringt einen erfrischenden Luftzug mit sich, leider ist er dadurch auch sehr laut. Im Vergleich zu normalen Ventilatoren, befindet sich unten ein Motor, welcher die Luft anzieht und nicht einfach durch eine Rotation die Luft zirkuliert. Wen dies stört, kann im 1. Schritt den Luftschlitz wechseln, denn der Dyson Pure Cool hat 2 verschiedenen. Einen Direkten, welcher für einen starken Luftzug sorgt, da er enger gebaut ist und einen indirekten, welcher die Luft auf der Seite auslässt und breiter ist, wodurch er leiser ist.

Fazit

Kurz zusammengefasst, wer einmal einen Luftfilter zuhause nutzt, will es nicht mehr missen.

Der Dyson Pure Cool hat nicht nur geholfen, zuhause diese Gerüche während der Laufzeit zu beseitigen, auch Pollen und sonstige Gerüche von neuen Möbeln konnten in dieser Zeit gefiltert werden. Es ist erstaunlich was sich in einem Haus an Schadstoffen befinden, welche von ausserhalb kommen. Wir wohnen zwar auf dem Land mit wenig Autoverkehr, aber in der Stadt muss dies noch viel krasser sein.

Leider ist der Dyson nicht gerade günstig. Mit CHF 599 bzw. 529 Euro überlegt man sich 2x, ob man nicht ein einfaches Modell mit Aktivkohlefilter nimmt. Rund einmal im Jahr sollten dann für ca 50 Euro die Filter noch ausgewechselt werden.

Lärmtechnisch ist der Dyson Pure Cool sicher nicht auf Platz 1, doch Luftreinigen bedeutet auch, Luft ansaugen zu müssen, wodurch es ein sauberes Übel ist.


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Kevin Kyburz

Kevin Kyburz ist seit einem Jahrzehnt als Blogger unterwegs und darf seine Meinung zu aktuellen Tech-Themen auch mal im Radio oder in Tageszeitungen unterbringen. Als ehemaliger Kolumnist für eine grosse Pendlerzeitung hat er ein Gespür für technische Fragen von Lesern entwickelt und versucht diese so gut wie möglich zu klären. Wenn er nicht gerade mit Technik beschäftigt ist, widmet er sich der Natur und der Fotografie.

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