Google hat die erste Beta von Android Q veröffentlicht

Google hat jetzt die erste Beta seines zukünftigen Betriebssystems Android Q veröffentlicht. Allerdings steht diese vorläufige Version nur für Pixel-Geräte zur Verfügung.

Neues beim Datenschutz

Im Internet jagt ein Datenskandal den nächsten. Da passt es, dass Google die Datenschutzfunktionen seines Betriebssystems erweitert hat. Nutzer können in Android Q zum Beispiel einstellen, dass Apps den Ort, an dem sich ein Gerät befindet, nur dann erfassen können, wenn die jeweilige Anwendung im Vordergrund läuft. Das Geo-Tracking durch Apps, die im Hintergrund laufen, wird dadurch also verhindert.
Ausserdem wird es für Apps im Hintergrund mit Android Q schwerer, eigene Aktivitäten zu starten. Neue Beschränkungen gibt es auch, wenn es um den Zugriff auf Geräte-Identifikationsmerkmale geht, wie etwa die Seriennummer des Gerätes. Des Weiteren müssen Apps jetzt besondere Berechtigungen haben, um WLAN-, Bluetooth-, Telefonie- und Kamera-Metadaten zu scannen.

Ansonsten werden mit Android Q zum Beispiel Schnittstellen für Entwickler bereitgestellt, über die es möglich ist, Software für faltbare Smartphones anzubieten.

Sechs Betas bis zur finalen Version

Bei der jetzt veröffentlichten ersten Beta von Android Q wird es nicht bleiben. Insgesamt sollen noch fünf Betas folgen, bis dann im dritten Quartal die finale Version herausgegeben werde, sagt Google. Das Endergebnis kommt also im Juli, August oder September 2019. Google hat auch schon beschrieben, was die jeweiligen Beta-Versionen mit sich bringen:

  • Beta 1: Erstveröffentlichung
  • Beta 2: inkrementelles Update
  • Beta 3: inkrementelles Update
  • Beta 4: endgültige APIs und offizielles SDK, Play-Veröffentlichung
  • Beta 5: Freigabe zum Testen
  • Beta 6: Freigabe für die Endprüfung
  • Endgültige Freigabe für das Android Open Source Project und das Ökosystem

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Kevin Kyburz

Kevin Kyburz ist seit einem Jahrzehnt als Blogger unterwegs und darf seine Meinung zu aktuellen Tech-Themen auch mal im Radio oder in Tageszeitungen unterbringen. Als ehemaliger Kolumnist für eine grosse Pendlerzeitung hat er ein Gespür für technische Fragen von Lesern entwickelt und versucht diese so gut wie möglich zu klären. Wenn er nicht gerade mit Technik beschäftigt ist, widmet er sich der Natur und der Fotografie.

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