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Erster Test des «Augmented Reality»-Modus der Google-Maps-App

by Kevin Kyburz 12. Februar 2019

Google hat der Zeitung «Wall Street Journal» (WSJ) ein Smartphone zur Verfügung gestellt, auf dem die neue «Augmented Reality»-Version von Google Maps installiert ist. Ein Reporter der Zeitung hat den AR-Modus der Navigations-App bereits getestet.

Pfeile weisen den Weg

Auf der «Google I/O»-Entwicklerkonferenz im Mai 2018 wurde die neue AR-Funktion in Google Maps bereits angekündigt. Jetzt geht man einen Schritt weiter und lässt das neue Feature testen.

Einer der glücklichen Erst-Tester, ein Reporter des WSJ, zeigt, dass man zum Start der AR-Funktion innerhalb von Google Maps das Smartphone senkrecht vor sich halten und dann den AR-Start-Button drücken muss. Sofort wird die Kamera aktiviert, und auf dem grössten Teil des Bildschirms sieht man die live gefilmte Realität. Im unteren Drittel des Displays erscheint ein Kartenausschnitt mit Positionsanzeige.

Nachdem man also den AR-Modus aktiviert hat, scannt die Kamera, was sie sieht. Kurze Zeit später werden grosse Pfeile über der gefilmten Umgebung angezeigt. So weiss der Nutzer, in welche Richtung er gehen muss. Zusätzlich werden Strassennamen zur Orientierung eingeblendet. Auf dem Kartenausschnitt im unteren Bildschirm-Drittel wird der Routenverlauf durch Punkte dargestellt.

Im Moment nur eine Testversion

In der App wird auch eine Warnung angezeigt, dass man das Telefon zu seiner eigenen Sicherheit herunter nehmen soll, während man läuft. Das sollte man aber schon deswegen tun, um den Akku zu schonen.

Der WSJ-Reporter hat lediglich eine Testversion der Google-Maps-App genutzt. Wann das neue AR-Feature für alle Anwender verfügbar sein wird, ist nicht bekannt. Nützlich ist die neue Version auf jeden Fall. Wer die aktuelle Google-Maps-App startet und mit der Umgebung nicht vertraut ist, weiss oftmals nicht, in welche Richtung er gehen soll. Erst wenn man eine Veränderung über den Positionsanzeiger sieht, kann man erkennen, welchen Weg man gerade läuft. Mit der AR-Funktion wird einem über die Pfeile auf der gefilmten Umgebung sofort klar, wo es lang geht.

Kevin Kyburz

Kevin Kyburz

Kevin Kyburz gehört zu der Generation Y, welche mit einem Windows 95 Computer und der ersten PlayStation aufgewachsen sind. Seit seiner Entdeckung des Internets gibt es keine Grenzen mehr.

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