Bedeuten neue Fitbit-Modelle das Ende von Alta, Alta HR, Flex 2 und Zip?

Die Technik-Nachrichtenseite «VentureBeat» berichtet, dass mit dem Erscheinen der neuen Fitbit-Modelle das Ende einiger älterer Modelle der Firma eingeläutet wurde. Im Interview mit «VentureBeat» erklärt eine Fitbit-Vertreterin die zukünftige Marktstrategie.

Vier neue Wearables

Die neuen Fitbit-Modelle heissen Inspire, Inspire HR, Ace 2 und Versa Lite Edition. Der Fitness-Aktivitätstracker Fitbit Ace 2 ersetzt das Modell Ace. Das neue Modell von Fitbit sei für Kinder ab sechs Jahren konzeptioniert; beim Vorgängermodell hatte man angegeben, dass es erst für Kinder ab acht Jahren geeignet sei.

Das neue Smartwatch-Modell Versa Lite Edition hat weniger Funktionen als das Standardmodell. Der Lite Edition fehlt zum Beispiel die Kontaktlos-Bezahl-Funktion, das Tracking von geschwommenen Bahnen und von Höhenunterschieden etwa im Treppenhaus oder bei Bergwanderungen. Dafür ist die Versa Lite aber etwas günstiger. Sie kostet 159.95 Euro (circa 182 Schweizer Franken) und damit 40 Euro (circa 45 Schweizer Franken) weniger als die normale Versa.

Bei den neuen Modellen Inspire und Inspire HR handelt es sich um Fitness-Tracker. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt insbesondere darin, dass der Inspire-HR-Tracker über eine Funktion zur Messung der Herzfrequenz verfügt, der normale Inspire-Tracker nicht. Dafür kostet Letzterer mit 79.95 Euro (circa 91 Schweizer Franken) 20 Euro (circa 23 Schweizer Franken) weniger als die HR-Variante.

Preisziel unter 200 Schweizer Franken

«VentureBeat» berichtet, dass wegen des Erscheinens der vier neuen Fitbit-Modelle die älteren Fitbit-Wearables Alta, Alta HR, Flex 2 und Zip nicht mehr aktiv von Fitbit über die eigenen Kanäle verkauft würden. Man könne die Geräte aber womöglich noch im Verkauf finden, bis der Bestand erschöpft sei.
In einem Interview habe die Fitbit-Vizepräsidentin für Produktmarketing Melanie Chase zu «VentureBeat» in Bezug auf den Tracker-Markt gesagt: «Wir wollen unsere Produktlinie so anpassen, dass sie genau dem entspricht, was dort vor sich geht. Man braucht also ein wirklich effizientes, wertorientiertes Tracker-Angebot, bei dem wir ein gut-besser-bestes Modell haben, um die Bedürfnisse des Verbrauchers mit einem sehr effizienten Gerät zu erfüllen.»

Aber auch am Wachstum des Smartwatch-Marktes will Fitbit teilhaben. Dazu führt Chase aus: «Und wir wollen uns wirklich dorthin bewegen, wo wir ein starkes Wachstum für Fitbit sehen, und zwar im Preisbereich unterhalb von 200 US-Dollar [circa 200 Schweizer Franken].»


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Kevin Kyburz

Kevin Kyburz ist seit einem Jahrzehnt als Blogger unterwegs und darf seine Meinung zu aktuellen Tech-Themen auch mal im Radio oder in Tageszeitungen unterbringen. Als ehemaliger Kolumnist für eine grosse Pendlerzeitung hat er ein Gespür für technische Fragen von Lesern entwickelt und versucht diese so gut wie möglich zu klären. Wenn er nicht gerade mit Technik beschäftigt ist, widmet er sich der Natur und der Fotografie.

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