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title: "Trump wollte Nvidia zerschlagen – ohne zu wissen, wer Nvidia ist"
date: 2025-07-25
author: "Kevin Kyburz"
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categories:
  - name: "News"
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# Trump wollte Nvidia zerschlagen – ohne zu wissen, wer Nvidia ist

Ein Jahr vor der US-Wahl liefert **Donald Trump** einen politischen Aussetzer, der selbst für seine Verhältnisse bemerkenswert ist: Bei der Vorstellung seines neuen **AI Action Plans** gab der Präsident zu, dass er ursprünglich den **Technologie-Giganten Nvidia** zerschlagen wollte – **ohne zu wissen, was das Unternehmen überhaupt ist**.

## „Was zum Teufel ist Nvidia?“

Während seiner Rede gestand Trump offen, dass er in einem frühen Briefing zur US-KI-Strategie vorgeschlagen habe, **„diesen Typen zu zerschlagen“** – gemeint war **Nvidia-CEO Jensen Huang**. Auf die Rückfrage seiner Berater, wer Huang sei, habe er gesagt:

> „Was zum Teufel ist Nvidia? Ich habe noch nie davon gehört.“

Ein Satz, der besonders absurd wirkt, wenn man bedenkt, dass **[Nvidia](https://techgarage.blog/companies/nvidia/ "Nvidia") im Juli 2025 als erstes Unternehmen überhaupt die Marke von vier Billionen Dollar Börsenwert** überschritten hat – und damit aktuell das **wertvollste Unternehmen der Welt** ist. Die Kalifornier sind nicht nur führend bei Grafikkarten, sondern versorgen praktisch die gesamte Tech-Welt mit KI-Hardware – darunter [Microsoft](https://techgarage.blog/companies/microsoft/ "Microsoft"), Amazon, Meta, Google und zahllose Startups.

President Trump delivers remarks at an AI summit in Washington, D.C. — 7/23/2025

[![President Trump delivers remarks at an AI summit in Washington, D.C. — 7/23/2025](https://techgarage.blog/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FBrTT7dX0mcQ%2F0.jpg)  
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## Nvidia: Vom Gaming zu globaler KI-Dominanz

Gegründet 1993, begann Nvidia als Hersteller von Grafikkarten für PC-Spiele. Mit der Einführung der **CUDA-Plattform 2006** öffnete sich das Unternehmen für allgemeine Rechenaufgaben – ein entscheidender Schritt in Richtung Künstliche Intelligenz. Heute gelten Nvidias GPUs als **Rückgrat der KI-Revolution**, ob in Rechenzentren, Sprachmodellen oder autonomen Systemen.

## Vom Feindbild zum Verbündeten

Trumps erste Idee – Nvidia aufzuspalten – wurde von seinen Beratern schnell abgeräumt. Angeblich erklärten sie ihm, dass es **selbst bei einem totalen Management-Versagen zehn Jahre dauern würde, bis ein anderes Unternehmen Nvidia einholen könne**. Seitdem hat sich der Ton geändert.

Trump lobte Nvidia-CEO Huang nun öffentlich:

> „Dann lernte ich Jensen kennen – und jetzt verstehe ich, warum.“

Hintergrund: Huang bewegt sich zunehmend in republikanischen Kreisen. Unter anderem begleitete er Trump im Mai auf einer Wirtschaftsreise nach Saudi-Arabien – ein deutliches Signal, dass Nvidia seine politische Position in den USA absichert.

## Trumps „AI Action Plan“: Weniger Regeln, mehr Kontrolle

Der neue **AI Action Plan der Trump-Regierung** sieht über 90 Massnahmen vor, darunter:

- **Deregulierung von KI-Entwicklung**
- **Förderung einer US-zentrierten KI-Infrastruktur**
- **Stärkung geopolitischer Einflussnahme im KI-Bereich**

Eine bemerkenswerte Ausnahme: Trump will eine Taskforce einrichten, um **„politische Voreingenommenheit“ in KI-Systemen** zu bekämpfen – ein klarer Wink in Richtung konservativer Kulturkämpfe um Sprachmodelle und Algorithmentraining.

## Fazit: Politischer Fauxpas oder kalkuliertes Framing?

Trumps öffentliches Eingeständnis, **das wertvollste Unternehmen der Welt nicht gekannt zu haben**, wirft Fragen über seine wirtschaftliche Kompetenz auf – vor allem in einem Wahljahr, in dem KI-Technologie zur **zentralen Zukunftsfrage** geworden ist. Dass er Nvidia erst durch persönliche Kontakte zu schätzen lernte, wirkt wie ein Rückschritt in Sachen technologische Souveränität.

**Was denkst du: War Trumps Nvidia-Moment einfach ehrlich – oder politisch brandgefährlich?**