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title: "Tesla knickt ein: Kein «Autopilot» mehr in der Werbung in Kalifornien"
date: 2026-02-19
author: "Kevin Kyburz"
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# Tesla knickt ein: Kein «Autopilot» mehr in der Werbung in Kalifornien

[Tesla](/companies/tesla/) darf den Begriff «Autopilot» in Kalifornien nicht mehr zu Werbezwecken verwenden. Nach der Androhung eines einmonatigen Verkaufsstopps durch die kalifornische Verkehrsbehörde DMV hat der Elektroauto-Hersteller eingelenkt.

## Irreführende Werbung mit Konsequenzen

Der Streit um die Bezeichnung der Tesla-Fahrassistenzsysteme schwelt seit Jahren. Bereits zuvor musste Tesla die Bezeichnung «Full Self-Driving» (FSD) in «FSD Supervised» umbenennen, weil der Name fälschlicherweise suggerierte, dass ein Tesla damit vollautonom fährt. Nun folgt der nächste Schritt: Auch der Begriff «Autopilot» verschwindet aus der kalifornischen Werbung.

Wie das [California DMV mitteilte](https://www.dmv.ca.gov/portal/news-and-media/tesla-takes-corrective-action-to-avoid-dmv-suspension/), sei man «erfreut, dass Tesla die erforderlichen Massnahmen ergriffen hat». Unternehmen, die falsche Behauptungen über die Fähigkeiten ihrer Fahrzeuge verbreiteten, gefährdeten Menschenleben.

## Kalifornien ist Teslas wichtigster US-Markt

Im Dezember hatte ein kalifornisches Gericht festgestellt, dass Tesla mit seinen Bezeichnungen irreführende Werbung betreibe. Die Behörde drohte daraufhin mit einem 30-tägigen Verkaufsstopp und sogar der Aussetzung der Herstellerlizenz. Tesla bekam eine 60-Tage-Frist – und lenkte ein. Der Schritt überrascht wenig: Kalifornien ist mit Abstand Teslas wichtigster US-Markt. Laut [Reuters](https://www.reuters.com/business/autos-transportation/teslas-first-quarter-registrations-california-fell-15-industry-data-shows-2025-04-16/) entfiel Anfang 2025 rund ein Drittel aller US-Verkäufe auf den Bundesstaat.

## Einordnung

Die Umbenennungen ändern natürlich nichts an der Technik selbst – Teslas Fahrassistenzsysteme bleiben genau das: Assistenzsysteme, die jederzeit menschliche Aufmerksamkeit erfordern. Aber die klarere Benennung ist ein Schritt in die richtige Richtung, nachdem sich Fahrer laut Unfallermittlungsbehörde NTSB wiederholt zu stark auf die Software verlassen hatten.