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title: "Razer stoppt Notebook-Verkäufe in den USA – ein weiteres Opfer der angekündigten Trump-Zölle?"
date: 2025-04-09
author: "Kevin Kyburz"
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categories:
  - name: "News"
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# Razer stoppt Notebook-Verkäufe in den USA – ein weiteres Opfer der angekündigten Trump-Zölle?

Der Gaming-Hardware-Hersteller **Razer** hat überraschend den **Verkauf seiner Laptops in den USA eingestellt**. Auf [der US-Website](https://www.razer.com/store/gaming-laptops) des Unternehmens sind die Modelle der **Blade-Serie** mit dem Hinweis „nicht verfügbar in Ihrer Region“ gekennzeichnet. Eine offizielle Begründung liegt bislang nicht vor – allerdings verdichten sich die Hinweise, dass auch hier **geplante US-Importzölle** eine zentrale Rolle spielen könnten.

## Verbindung zur Switch-2-Verschiebung

Der Schritt von Razer kommt nur wenige Tage, nachdem **Nintendo den US-Launch der Switch 2 verschoben** hat – ebenfalls im Zusammenhang mit **angekündigten Strafzöllen der US-Regierung** auf Importe aus Japan und China. Wie berichtet wurde, könnten für Produkte, die in China gefertigt werden, **bis zu 34% Zoll** anfallen. Mehr dazu findest du in unserem Artikel zur [Switch-2-Verschiebung in den USA](https://techgarage.blog/nintendo-switch-2-us-launch-gestoppt-trump-zoelle-bringen-verkaufsstart-ins-wanken/).

Auch Razer produziert seine Notebooks überwiegend in **Asien**, vor allem in **China und Taiwan**. Damit wären die Geräte direkt von den Zollplänen betroffen – was eine plausible Erklärung für die plötzliche Marktsperrung in den USA liefern würde.

## Was sagt Razer selbst?

Eine offizielle Erklärung bleibt Razer bislang schuldig. Auf Nachfrage von US-Medien wollte das Unternehmen nicht kommentieren, ob der Verkaufsstopp in direktem Zusammenhang mit den US-Zöllen steht. Der Support verweist lediglich darauf, dass man an „regionalen Produktverfügbarkeiten“ arbeite und die Situation „vorübergehend“ sei.

## Weitere Märkte nicht betroffen

In Europa, darunter auch in **Deutschland**, sind Razers Laptops weiterhin ganz normal verfügbar – sowohl über die eigene Website als auch bei Partnern wie Amazon oder MediaMarkt. Auch andere Produktkategorien wie Gaming-Mäuse, Tastaturen oder Headsets scheinen vom US-Stopp nicht betroffen zu sein.

## Fazit: US-Handelspolitik zeigt erste Folgen

Mit dem Verkaufsstopp bei Razer trifft es nach Nintendo ein weiteres Tech-Unternehmen mit starken Produktionsbeziehungen nach Asien. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnten noch mehr Marken ihre **US-Verfügbarkeit einschränken** oder **Preisanpassungen** vornehmen. Für Käufer in Europa ändert sich vorerst nichts – doch die Entwicklungen zeigen, wie stark geopolitische Entscheidungen selbst klassische Gaming-Produkte beeinflussen können.

**Was meinst du: Reaktion auf Zölle oder andere Gründe?**

Schreib uns deine Einschätzung in die Kommentare – und ob du dir aktuell lieber noch schnell ein Gerät sicherst.