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title: "iPhone Air auseinandergebaut: So schafft Apple nur 5,6 mm"
date: 2025-09-23
author: "Kevin Kyburz"
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categories:
  - name: "News"
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# iPhone Air auseinandergebaut: So schafft Apple nur 5,6 mm

Das neue **iPhone Air** ist mit nur **5,6 Millimetern Dicke** das bislang dünnste iPhone – und ein echter Ingenieursstreich. Nun hat **iFixit** das Gerät auseinandergebaut und liefert spannende Einblicke: von cleveren Design-Tricks über überraschende Akku-Funde bis hin zu einer erfreulich guten Reparierbarkeit.

## Cleveres Kamera-Plateau schafft Platz

Damit die Bauteile ins ultraflache Gehäuse passen, hat Apple ein **„Kamera-Plateau“** entwickelt. Dabei ragt die Hauptplatine teilweise in den Kamerabereich hinein. Der Vorteil: mehr Platz für eine **grosse, metallummantelte Batterie**, die zusätzlich vor Verbiegen schützt.

Zwar ist der **Titanrahmen** des iPhone Air sehr stabil, iFixit fand aber kleine Schwachstellen: Lücken aus Kunststoff, die für Mobilfunkempfang nötig sind, könnten den Rahmen anfälliger machen. Ob das im Alltag spürbar ist, bleibt offen.

Apple’s Thinnest iPhone Ever… Is Actually Repairable? iPhone Air Teardown

[![Apple’s Thinnest iPhone Ever… Is Actually Repairable? iPhone Air Teardown](https://techgarage.blog/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fwoya8vjeFpo%2F0.jpg)  
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## Gleicher Akku wie im MagSafe-Pack

Eine Überraschung: Das iPhone Air nutzt denselben **12,26-Wh-Akku** wie das MagSafe-Batteriepack. Beide Komponenten sind tatsächlich austauschbar – ein ungewöhnlicher Schritt für [Apple](https://techgarage.blog/companies/apple/ "Apple"), der Produktion und Reparaturen vereinfachen dürfte.

## Reparierbarkeit besser als gedacht

Trotz der geringen Bauhöhe ist das iPhone Air **ungewöhnlich reparaturfreundlich**. Grund: Die Bauteile liegen weniger geschichtet übereinander, sondern flacher verteilt. So lassen sich etwa **Display und Glasrückseite relativ leicht entfernen**.

Auch die **Batterie** ist einfacher zu wechseln: Apple setzt erneut auf einen Spezialkleber, der sich durch niedrige elektrische Spannung löst. Schon beim iPhone 16 kam diese Technik zum Einsatz – jetzt wird sie ausgeweitet.

## **3D-gedruckter USB-C-Anschluss**

Um im dünnen Gehäuse Platz zu sparen, druckte Apple den **USB-C-Port aus einer Titanlegierung** im 3D-Verfahren. Der Anschluss ist eingeklebt, kann aber modular getauscht werden. Zwar ist das Material nicht so kratzfest wie der Titanrahmen, aber stabil genug für den Alltag.

## Apples Chip-Offensive im iPhone Air

Das iPhone Air ist zudem das erste Modell mit gleich drei **Eigenentwicklungen**:

- **A19 Pro** als Hauptprozessor
- **N1-Netzwerkchip**
- **C1X-5G-Modem**, das erstmals Qualcomm ersetzt

Das spart Platz und steigert die Effizienz – wichtig für ein so dünnes Gerät.

## iFixit vergibt 7 von 10 Punkten

iFixit bewertet die Reparierbarkeit des iPhone Air mit **7/10 Punkten** – überraschend hoch für ein ultradünnes Premium-Smartphone. Besonders positiv: leichter Akku- und Displaytausch, weniger Teile-Sperren in der Software und bessere Ersatzteilversorgung.

Das iPhone Air ist nicht nur ein Design-Meilenstein, sondern zeigt auch, dass **dünnes Design und Reparierbarkeit sich nicht ausschliessen müssen**.