Techgarage

Heisses Teil – Das neue Samsung Note8 im Test

by Kevin Kyburz 5. September 2017

Ehrlich gesagt, ist das Samsung Note 8 mein erstes Note, welches ich länger als 20 Minuten in den Händen halten darf. Wie bekannt sein dürfte, ging das Note 7 vom letzten Jahr leider in Rauch auf, weshalb es dann aus dem Verkehr gezogen wurde. Somit blieb mir damals nur eine kurze Begegnung mit dem Gerät bei seiner Präsentation, welche ich von London aus geschaut habe. Schon beim Note 7 war ich sehr begeistert, und zwar nicht nur wegen der GIF Maker Funktion, welche man als Generation Y ja zwingend benötigt? Nun, einige Tage nach der Präsentation des Note 8 darf ich schon die Strassen damit unsicher machen und einige Funktionen genauer anschauen.

Grober Überblick

Das Display vom Note 8 ist im Vergleich zum Galaxy S8+ um 0,1” gewachsen und macht das Note 8 somit etwas grösser. Neu sind wie beim iPhone oder Huawei zwei Kameras verbaut, wobei eine davon für einen optischen 2-fach Zoom genutzt wird. Der Arbeitsspeicher ist im Vergleich zum S8 um 2GB auf 6GB gewachsen.

 

Kamera

Wenn man einige Kamera-Tests anschaut, hat Samsung eine der besten Kameras verbaut. Beim Note 8 wurde nun noch eine 2. Kamera eingebaut. Die 12 Megapixel-Telefoto-Linse hat eine Blende von F2.4, die zweite Linse mit Weitwinkel hat ebenfalls 12 Megapixel und F1.7. Die Frontkamera kommt auf 8 Megapixel. Beide Linsen werden zudem optisch stabilisiert.

Live Fokus

Nachdem Huawei und Apple bereits einen Tiefenschärfe Modus in ihren Smartphones eingebaut haben, bekommt das Note 8 als erstes Smartphone von Samsung auch einen. Was mir beim Live Fokus gefällt, ist die Möglichkeit das Rauschen im Hintergrund zu regeln, somit kann man selber kontrollieren, wie stark das Objekt im Vordergrund hervorrücken wird.

Bauweise der Kamera – Fingerscanner

Vergleich: Links das Note8 und rechts das Galaxy S8

Bekanntlich sind ja nicht alle glücklich darüber, wie der Fingerabdruckscanner beim Galaxy S8 verbaut wurde. Verständlich, denn auch bei mir wurde die nebenan platzierte Kamera regelmässig mit meinem Finger verschmiert. Beim Note 8 war man dann wohl etwas schlauer und hat neu zwischen Fingerscanner und Kamera noch den Blitz eingebaut, somit ist die Wahrscheinlichkeit geringer mit dem Finger auf die Kamera zu kommen.

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Arbeiten mit dem SPen

Mit dem SPen schnell eine Notiz machen oder auf dem Bildschirm was markieren.

Seit dem Wechsel vom Palm (kennt ihr den noch? ich habe immer den alten von meinem Vater bekommen) auf ein mobile phone habe ich keinen Stift mehr bei einem Smartphone benutzt.

Beim Test mit dem Note 8 musste ich erst mal einige Use-Cases finden, wofür ich denn auf einem Smartphone einen Stift benötigen würde, denn ich bin es mir ja seit meinem ersten iPhone gewöhnt, mit den Fingern zu arbeiten.

Fazit SPen

Es mag Menschen geben, die diesen Stift lieben werden. Bei meinen Test liess sich sehr gut damit malen und schreiben, auch unter der Dusche, da ja Stift und Gerät total wasserdicht sind. Ich persönlich werde ihn kaum nutzen, ausser ich möchte auf meinen Instagram Stories mal etwas genauer ein paar Striche malen.

Sicherheit

Wie auch schon beim Galaxy S8 wurden hier wieder Gesichtserkennung, Iris-Scanner und natürlich der Fingerscanner verbaut. Bei meinen Test war ich überrascht, wie schnell die Gesichtserkennung reagierte. Im Vergleich zum S8 waren das Welten. Den Iris Scanner selber habe ich nicht aktiviert.

Gesamteindruck

Im Vergleich zum Galaxy S8+, wird das Note 8 erwachsener. Es ist ein tolles Gerät und es macht Spass, damit zu arbeiten. Auch wenn ich nicht die Zielgruppe für den Stift bin, arbeitet es sich sehr gut damit. Dass der Akku im Vergleich zum Galaxy geschrumpft ist finde ich etwas schade, da wir schlussendlich jeden Tag um die paar mAh kämpfen. Vielleicht wäre es auch bei Samsung Zeit, den Audio Anschluss zu beseitigen und etwas mehr Power reinzustecken.

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Kevin Kyburz

Kevin Kyburz

Kevin Kyburz gehört zu der Generation Y, welche mit einem Windows 95 Computer und der ersten PlayStation aufgewachsen sind. Seit seiner Entdeckung des Internets gibt es keine Grenzen mehr.

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