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title: "Google lässt Nutzer Lieblings-Nachrichtenquellen für Top-Stories festlegen"
date: 2025-08-13
author: "Kevin Kyburz"
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  - name: "News"
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# Google lässt Nutzer Lieblings-Nachrichtenquellen für Top-Stories festlegen

Google rollt mit **„Preferred Sources“** eine neue Personalisierungsfunktion aus, die es Nutzern erlaubt, gezielt ihre bevorzugten Nachrichtenquellen für den Bereich **Top-Stories** in der Google-Suche auszuwählen. [Das Feature](https://searchengineland.com/google-preferred-sources-rolling-out-in-us-and-india-460631) steht zunächst in den **USA** und **Indien** zur Verfügung und soll laut Google die Relevanz und Personalisierung der Suchergebnisse deutlich verbessern.

## So funktioniert “Preferred Sources”

Wer künftig nach aktuellen Themen sucht, kann über ein **Stern-Symbol** neben dem Top-Stories-Bereich gezielt Nachrichtenseiten oder Blogs als bevorzugte Quellen markieren. Dazu zählen sowohl **lokale Medien** als auch **spezialisierte Fachportale**.

Nach der Auswahl erscheinen Artikel dieser Quellen in den Top-Stories prominenter oder in einem separaten Bereich namens **„From Your Sources“**. Laut [Google](https://techgarage.blog/companies/google/ "Google") können Nutzer **beliebig viele Quellen** hinzufügen. In der Testphase haben über die Hälfte der Teilnehmer vier oder mehr Quellen ausgewählt.

## Vom Experiment zur festen Funktion

Ursprünglich war “Preferred Sources” nur ein **Search Labs-Experiment**, bei dem sich Interessierte manuell anmelden mussten. Nach einer sechswöchigen Testphase ist die Funktion nun regulär verfügbar. Nutzer, die schon während der Testphase aktiv waren, behalten ihre bisherigen Einstellungen.

## Chancen für Publisher – und Kritik an Filterblasen

Für Publisher kann das Feature ein echter Reichweiten-Booster sein. Top-Stories sorgen traditionell für hohen Traffic, und eine Auswahl als bevorzugte Quelle erhöht die Sichtbarkeit enorm. Google bietet Medienhäusern sogar **Ressourcen**, um ihre Leserschaft zur Auswahl als Preferred Source zu animieren.

Doch nicht alle sehen die Entwicklung positiv. Kritiker warnen, dass die stärkere Personalisierung zu **Filterblasen** führen könnte. Nutzer bekämen so noch seltener Inhalte ausserhalb ihrer bevorzugten Perspektiven zu sehen – eine Gefahr für die Vielfalt der öffentlichen Debatte.

Mit “Preferred Sources” gibt Google den Nutzern mehr Kontrolle darüber, welche Stimmen sie in den Top-Stories hören. Ob das vor allem für eine relevantere Nachrichten-Erfahrung sorgt oder den Blick verengt, hängt davon ab, wie verantwortungsvoll die Funktion genutzt wird.

Wie würdest du deine bevorzugten Quellen auswählen – für mehr Tiefe oder für maximale Meinungsvielfalt? Schreib’s in die Kommentare.