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title: "Carplay Ultra: BMW sagt Nein – Apple verliert weiter Hersteller"
date: 2025-07-24
author: "Kevin Kyburz"
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categories:
  - name: "News"
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# Carplay Ultra: BMW sagt Nein – Apple verliert weiter Hersteller

**Carplay Ultra**, Apples ambitionierte Infotainment-Offensive fürs Auto, kommt bei vielen Premium-Herstellern **nicht gut an**. Nach Mercedes-Benz, Audi und Volvo hat sich nun auch **BMW** [öffentlich von einer tiefen Integration des Systems distanziert](https://www.bmwblog.com/2025/07/22/bmw-no-carplay-ultra-idrive-x/). Damit erhält Apple eine weitere schmerzhafte Absage – und die Liste der Ablehnungen wird immer länger.

## Was ist Carplay Ultra überhaupt?

[Apple](https://techgarage.blog/companies/apple/ "Apple") hatte die neue Version seines Auto-Systems im Juni 2025 auf der WWDC als „Carplay Ultra“ vorgestellt – intern auch **Carplay 2.0** genannt. Es soll nicht nur wie bisher das zentrale Infotainment steuern, sondern auch **alle Fahrzeuganzeigen** übernehmen:

- Tacho und Drehzahlmesser
- Tank- und Temperaturanzeige
- sogar **Head-up-Displays** und **Beifahrer-Bildschirme**

Mit einer gekoppelten Apple-ID und einem iPhone soll das Auto so zum vollintegrierten Apple-Erlebnis werden – auf Kosten der Hersteller-eigenen Systeme.

## BMW lehnt Apple ab – zugunsten von iDrive X

Laut einem Sprecher der BMW AG, zitiert vom *BMWBlog*, wird das Münchner Unternehmen **Carplay Ultra nicht unterstützen**. Stattdessen setzt man klar auf das eigene System **iDrive X**, das unter anderem mit einem **Panoramic Display** entlang der Windschutzscheibe arbeitet. Dieses System ist tief in das **UX-Design der Marke BMW integriert** – und soll laut Unternehmen „eine vollständig native BMW-Umgebung“ bieten.

Zwar bleibt **klassisches CarPlay (und Android Auto)** auf dem Hauptbildschirm weiter verfügbar – doch eine vollständige Display-Übernahme durch Apple, wie sie Carplay Ultra vorsieht, **schliesst BMW aus**.

## Hersteller wollen Kontrolle und Daten nicht abgeben

BMW steht mit dieser Entscheidung nicht allein. Auch **Mercedes-Benz, Audi, Volvo, Renault** und weitere Marken hatten zuvor Carplay Ultra **eine klare Absage erteilt**. Der Grund liegt auf der Hand:

- Hersteller wollen ihre eigenen **Infotainment-Plattformen monetarisieren**
- Sie möchten **Kundendaten nicht an Apple abgeben**
- Apple kontrolliert bei Carplay Ultra **alle Bildschirminhalte** – und lässt kaum Platz für Markenidentität

Im Kern geht es also um **Markenhoheit, Nutzerbindung und Geschäftsmodelle**, nicht um technische Limitierungen.

## **Apple bleibt (fast) allein – Aston Martin, Jaguar und Honda dabei**

Bisher konnte Apple nur wenige Hersteller überzeugen, Carplay Ultra vollständig zu integrieren. **Aston Martin** war der erste offizielle Partner – und für Apple ein Glücksgriff, schliesslich steht die Marke für Eleganz, Design und nicht zuletzt für **James-Bond-Glamour**.

Weitere bestätigte Partner sind:

- **Jaguar**
- **Nissan**
- **Honda**
- sowie **Porsche**, der sich innerhalb des VW-Konzerns oft eigene Wege bei UI-Systemen erlaubt

## Kundeninteresse ist da – aber Umsetzung bleibt schwierig

Interessant: Viele Nutzer **wünschen sich Carplay Ultra** ausdrücklich – vor allem wegen der vertrauten Oberfläche, den Systemupdates über iOS und der nahtlosen Integration von iPhone-Apps. Doch selbst wenn der Bedarf da ist, **entscheidet letztlich der Hersteller**, was im Fahrzeug verfügbar ist.

Apple hat Carplay Ultra auf [einer eigenen (wenig beworbenen) Website](https://www.macrumors.com/2025/07/21/ios-26-biggest-carplay-feature/) in englischer Sprache präsentiert – offenbar hofft man weiterhin auf neue Partner. Doch nach der **Absage durch BMW** und die eingeschränkte Unterstützung anderer Marken droht dem Projekt **eine langsame Umsetzung mit stark begrenzter Reichweite**.

**Fazit:** Carplay Ultra verspricht ein komplett Apple-dominiertes Autoerlebnis – doch die Hersteller machen nicht mit.

Mit BMW hat nun auch eine der letzten grossen deutschen Marken öffentlich abgewunken. Für Apple wird es damit immer schwerer, **Carplay 2.0 zur neuen Branchenlösung zu machen**. Was bleibt, ist ein System mit Potenzial – aber ohne flächendeckende Unterstützung.

**Was meinst du: Würdest du dein Auto lieber mit Apple-Bedienung steuern – oder vertraust du auf das System des Herstellers?**