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title: "Apple verabschiedet sich vom iWork-Branding"
date: 2026-02-14
author: "Kevin Kyburz"
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# Apple verabschiedet sich vom iWork-Branding

[Apple](/companies/apple/) scheint das iWork-Branding nach über 20 Jahren auslaufen zu lassen. Wie [MacRumors berichtet](https://www.macrumors.com/2026/02/13/apple-iwork-website-removed/), hat Apple die dedizierte iWork-Seite von seiner Website entfernt – die URL leitet jetzt auf eine allgemeine [Apps-Seite](https://www.apple.com/apps/) weiter, die Creator Studio und andere Apple-Apps bewirbt.

## Creator Studio statt iWork

Die neue Apps-Seite erwähnt den Begriff «iWork» mit keinem Wort mehr. Stattdessen werden Pages, Numbers und Keynote als Teil von Apple Creator Studio präsentiert – dem Abo-Bundle für 12.99 Dollar pro Monat, das auch Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro und weitere Profi-Apps umfasst.

Die drei Produktivitäts-Apps bleiben weiterhin kostenlos. Die Premium-Funktionen – darunter ein Content Hub mit lizenzfreien Fotos, Premium-Templates und ein Super-Resolution-Tool für Bilder – gibt es aber nur im Creator-Studio-Abo.

## Das Ende der «i»-Ära

Der Schritt reiht sich in Apples langjährige Strategie ein, «i»-Branding schrittweise zu eliminieren. iBooks wurde zu Apple Books, iPhoto zu Fotos, iTunes wurde in Apple Music, Apple TV und Apple Podcasts aufgeteilt. Das «i» überlebt noch bei iMovie, iCloud, iPhone, iPad und iMac – aber die Tendenz ist klar.

Zur Geschichte: Apple führte Keynote 2003 als Standalone-App ein, Pages folgte 2004. Unter dem Namen «iWork 05» wurden beide erstmals gebündelt – für 79 Dollar. 2007 kam Numbers dazu, 2013 wurden alle drei Apps kostenlos.

## Einordnung

Das iWork-Branding war nie so stark wie [Microsoft](https://techgarage.blog/companies/microsoft/ "Microsoft") Office – die wenigsten sagten «ich arbeite in iWork» statt «ich nutze Pages». Insofern ist der Abschied logisch. Spannender ist der Kontext: Apple positioniert Creator Studio als kreatives Gesamtpaket und will damit offensichtlich ein neues Ökosystem-Abo etablieren. Ob 12.99 Dollar pro Monat dafür der richtige Preis sind, wird sich zeigen.